VfL Wildeshausen verpasst in Hude eine Überraschung

Michael Rüdebusch bleibt beim Comeback ungeschlagen

Martin Hakemann
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Martin Hakemann

Wildeshausen – Der VfL Wildeshausen ist zum Saisonauftakt der Tischtennis-Bezirksoberliga nur knapp an einer faustdicken Überraschung vorbei geschrammt: Obwohl Spitzenspieler Guido Grützmacher und Co. kämpferisch alles in die Waagschale warfen, setzte sich Titelanwärter TV Hude III an eigenen Tischen knapp mit 8:4 durch.

Trotzdem wirkte VfL-Kapitän Martin Hakemann nach der Partie nicht unzufrieden: „Auf unserer Leistung können wir auf alle Fälle aufbauen. Allerdings stehen wir jetzt beim nächsten Match in Papenburg schon etwas unter Druck.“ Dem die Huntestädter mit einem ähnlichen Auftritt indes standhalten sollten.

Offenbar war der Respekt vor Wildeshausen sogar derart groß, dass Hude den eigentlich fest für das Verbandsliga-Team eingeplanten Neuzugang Joshua Martin (vom TV Stuhr) an Position eins einsetzte. Sehr zum Ärger von Hakemann: „Von Wettbewerbsverzerrung möchte ich so früh in der Saison noch nicht reden, aber wir sind gespannt, wie oft Joshua Martin noch für die Dritte spielt. Sein Einsatz hat uns leider einen wichtigen Punkt im Abstiegskampf gekostet.“

Wahrscheinlich schon. Zumindest ließ der TVH-Youngster gegen Helmut Rang und Grützmacher nichts anbrennen und avancierte so zusammen mit Paarkreuzkollege Julian Meißner, der ebenfalls ungeschlagen blieb, zum Matchwinner.

Trotzdem wäre für den VfL im Idealfall ein Teilerfolg möglich gewesen. Zwar gewann der VfL drei von fünf Partien im Entscheidungssatz, aber das umkämpfteste Einzel ging an Hude. Beim Stand von 2:1 für die Hausherren zwang Cedric Meißner Wildeshausens Nummer drei Frank Schröder hauchdünn mit 11:9 im fünften Durchgang in die Knie und stellte so für Hude die Weichen auf Sieg.

Trotzdem konnte sich der Auftritt der Huntestädter sehen lassen: So kämpfte das VfL-Duo Carsten Scherf/Fabian Rang Hudes starke Nummer fünf Giuseppe Castiglione nieder, und Michael Rüdebusch blieb nach einjähriger Wettkampfpause im mittleren Paarkreuz sogar ungeschlagen. Trotzdem wollte Wildeshausens langjährige Nummer zwei nicht von einem gelungenen Comeback sprechen: „Das wäre es nur bei einem 6:6 gewesen.“ Einspruch: Durch Rüdebusch nimmt die Qualität im Team enorm zu, was die blitzsauberen Erfolge über Matthias Tapken (3:2) und Cedric Meißner (3:1) eindrucksvoll unter Beweis stellten.  drö

Stenogramm

TV Hude III – VfL Wildeshausen 8:4: Joshua Martin – Helmut Rang 3:1 (7:11, 11:1, 11:4, 11:7), Julian Meißner – Guido Grützmacher 3:1 (11:9, 11:4, 9:11, 12:10), Matthias Tapken – Michael Rüdebusch 2:3 (7:11, 11:7, 7:11, 12:10, 4:11), Cedric Meißner – Frank Schröder 3:2 (11:5, 11:13, 11:9, 8:11, 11:9), Giuseppe Castiglione – Fabian Rang 2:3 (11:9, 6:11, 9:11, 11:8, 7:11), Julian Ewert – Carsten Scherf 3:0 (12:10, 11:5, 11:9), Joshua Martin – Guido Grützmacher 3:2 (12:10, 12:14, 11:6, 12:14, 11:6), Julian Meißner – Helmut Rang 3:0 (11:8, 11:7, 11:7), Matthias Tapken – Frank Schröder 3:1 (9:11, 11:6, 13:11, 11:6), Cedric Meißner – Michael Rüdebusch 1:3 (11:6, 10:12, 6:11, 7:11), Giuseppe Castiglione – Carsten Scherf 2:3 (16:18, 11:5, 11:6, 2:11, 8:11), Julian Ewert – Fabian Rang 3:1 (11:5, 5:11, 12:10, 11:4).

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