Michael Eberle ist ständiger Unruheherd

VfL Wildeshausen fertigt Aufsteiger Sande ab

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Michael Eberle war ein ständiger Unruheherd, den die Sander Abwehr nicht in den Griff bekam. Wildeshausens Linksaußen krönte seine starke Leistung mit dem Treffer zum 7:1.

Wildeshausen - Gelungen war der Auftakt allemal, mit dem 8:1 (2:1) beim Aufsteiger FC RW Sande haben die Bezirksliga-Fußballer des VfL Wildeshausen ihren Saisonstart jetzt noch einmal veredelt. „Zwölf Punkte und 20:2 Tore – das spricht Bände“, freute sich VfL-Coach Marcel Bragula nach dem erfolgreichen Abstecher nach Cäciliengroden.

Weil sich Sebastian Bröcker im Training eine Oberschenkelzerrung zugezogen hatte, bildete Andreas Kari zusammen mit Michael Eberle im Wildeshauser 4:2:2 die Flügelzange. An vorderster Front spielten René Tramitzke und Maxmilian Seidel.

Sande überrascht mit 5:4:1-Formation

Bragula hatte die Platzherren eigentlich im 4:3:3 erwartet. Stattdessen überraschte ihn sein Trainerkollege Lars Poedtke mit einer 5:4:1-Formation. Dieses Abwehrbollwerk machte die Räume eng. „Sande hatte meistens neun Leute am eigenen Sechzehner“, berichtete Bragula. Trotzdem erspielte sich seine Crew zahlreiche Chancen und hätte schon nach einer Viertelstunde führen müssen. Aber weder Seidel noch Tramitzke, Eberle und Kari schafften es, den Ball im Tor unterzubringen. Anders Thorben Schütte. Doch Schiedsrichter Christian Tapken (SV Eintracht Wiefelstede) gab den Treffer nicht. „Aber ich weiß nicht warum. Da war kein Foul“, ärgerte sich Bragula.

Sande war effektiver. Der erste ernstzunehmende Angriff des Tabellenschlusslichts führte prompt zum 1:0: Der starke Linksaußen Dennis Rehbein bediente Hilat Undav, der am zweiten Pfosten nur noch den Fuß hinhalten musste (14.). „Das war blitzsauber rausgespielt“, meinte Bragula anerkennend.

Gäste eine Stunde lang zu zehnt

Doch die Wildeshauser bewahrten die Ruhe, wurden nicht hektisch und kombinierten mit wenigen Kontakten bis in die rote Zone. „Die Tore fielen fast zwangsläufig“, erklärte Bragula. Per Doppelpack bescherte Sturmtank Tramitzke dem Spitzenreiter die 2:1-Pausenführung (27./44.). Den Gang in die Kabine traten nur noch zehn Sander an, nachdem Manuel Tief für ein grobes Foul an Alexander Kupka die Rote Karte gesehen hatte (31.). Dabei verletzte sich Wildeshausens Sechser am Fuß und musste in der zweiten Hälfte ausgewechselt werden (67.). „Hoffentlich nichts Schlimmes“, sagte Bragula.

Benotete der VfL-Coach die Chancenverwertung seines Team im ersten Durchgang noch mit einer „Vier minus“, konnte sich die Quote in den zweiten 45 Minuten wirklich sehen lassen. Maximilian Seidel (48.), Andreas Kari (55.) und René Tramitzke (62.) erhöhten auf 5:1. Mit nunmehr sieben Treffern übernahm Tramitzke auch die Führung in der Torjägerliste.

„Selbst danach haben wir nicht nachgelassen, sind weiter draufgegangen und haben den Abschluss gesucht“, freute sich Bragula über die Treffer von Lennart Flege (65./Foulelfmeter), Michael Eberle (86.) und Sascha Görke (90.). Mit dem Tor zum 7:1 krönte Eberle seine starke Leistung. Der Linksaußen spulte ein überragendes Laufpensum ab und war ein ständiger Unruheherd, den Sandes Abwehr nicht in den Griff bekam. „Michael war für mich der Mann des Spiels“, adelte Bragula den Neuzugang vom TSV Ganderkesee.

mar

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