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VfL Wildeshausen empfängt zum letzten Saison-Heimspiel Titelanwärter SC Melle 03

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Von: Sven Marquart

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Porträtfoto von Christoph Stolle vor der Tribüne des Wildeshauser Krandelstadions.
Wieder fit: Christoph Stolle hatte dem VfL Wildeshausen zuletzt krankheitsbedingt gefehlt, ist gegen den SC Melle 03 nun wieder dabei. © Sven Marquart

Wildeshausen – Sportlich geht es für den Fußball-Landesligisten VfL Wildeshausen im letzten Heimspiel der Saison um nichts mehr. Seit vergangenem Wochenende steht fest, dass die Krandel-Kicker die Aufstiegsrunde auf dem achten und letzten Platz beenden werden. Dagegen geht es für ihren Gegner am Sonntag noch um eine ganze Menge: Der SC Melle 03 kämpft um die Meisterschaft. Aktuell hat der Tabellenzweite einen Zähler Rückstand auf Spitzenreiter SV Bevern.

„Melle braucht die Punkte. Aber geschenkt gibt es bei uns nichts“, erklärt Wildeshausens Co-Trainer Patrick Meyer. Das hat er auch Jan Lehmkuhl bei den im Vorfeld üblichen Frotzeleien so mitgeteilt. Der Mittelfeldspieler war 2020 zum zweiten Mal vom VfL nach Melle gewechselt. „Ich habe Jan gesagt, dass sie sich schon ein bisschen anstrengen müssen“, berichtet Meyer und bekräftigt: „Wir wollen am Ende nicht nur mit fünf Punkten dastehen.“

Und natürlich möchte sich Meyer nach vier Jahren unbedingt mit einem Sieg aus Wildeshausen verabschieden. Das muss auf einem Nebenplatz geschehen, weil der völlig ramponierte Rasen im Stadion inzwischen abgefräst wurde und neu hergerichtet wird. In dem Wissen, dass Werder Bremen am Sonntagnachmittag um die Rückkehr in die 1. Bundesliga kämpft, was auch viele VfL-Fans interessieren dürfte, wurde die Anstoßzeit um eine Stunde auf 14 Uhr vorverlegt.

Es bleibt dabei: In dieser Saison vergeht beim VfL keine Woche ohne neue Verletztenmeldung. Diesmal hat es Steven Müller-Rautenberg bei einem Zweikampf mit Fyonn Rothe erwischt. „Der Knöchel ist sofort dick geworden“, berichtet Meyer. Immerhin kehrt Christoph Stolle zurück, der beim 1:4 beim SV Holthausen-Biene krank gefehlt hatte.

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