Oberliga-Volleyballer des VfL Wildeshausen siegen verdient mit 3:1 beim TuS Bersenbrück

Meyer gleich ein absoluter Leistungsträger

Machte den zweiten Satz zu: Mit einem krachenden Aufsteiger sorgte Conrad Florian Kramer (beim Angriffsschlag) in Bersenbrück für das 25:21. Foto: Westermann

Wildeshausen – Gelungener Einstand für Manuel Meyer: In seinem ersten Spiel für den Volleyball-Oberligisten VfL Wildeshausen war der Neuzugang vom SC Twistringen gleich ein absoluter Leistungsträger und feierte mit dem Tabellenzweiten einen verdienten 3:1 (25:20, 25:21, 17:25, 25:15)-Auswärtserfolg beim fünftplatzierten TuS Bersenbrück. Trotz der vierwöchigen Spielpause boten die Huntestädter auch insgesamt eine gute Vorstellung und verdienten sich so die Saisonpunkte zehn bis zwölf redlich.

Zu Beginn des ersten Satzes fehlte ihnen bei den ersten Bällen aufgrund der Umstellungen jedoch noch etwas die Abstimmung. Zu erkennen war aber, dass das vierwöchige Training der Feldabwehr und der Angriffssicherung Früchte trug. Bersenbrück bekam keine leichten Punkte. So zog der VfL Mitte des Satzes auf 12:6 davon. Bersenbrück kam jedoch langsam wieder heran. Als die Wildeshauser Annahme kurz ins Wanken geriet, kam Fabian Muhle für Manuel Meyer aufs Feld. Nun stand die Annahme wieder perfekt, und Linh Nguyen setzte die Angriffe zur 23:20-Führung ins Feld. Dieser Vorsprung sollte zum Satzgewinn reichen.

Im zweiten Durchgang drehte Manuel Meyer im Außenangriff auf. Er sorgte für den nötigen Druck, um den frühen 0:4-Rückstand aufzuholen. Ab dem 19:18 bauten die Gäste ihren Vorsprung mit guten Aufschlägen bis auf 23:18 aus und holten sich zum Schluss mit einem krachenden Aufsteiger von Conny Kramer auch den zweiten Abschnitt.

Trotz der Warnung von VfL-Spielertrainer Frank Gravel, nicht nachzulassen, ging der dritte Durchgang völlig daneben. Viele Fehler im Spielaufbau und im Angriff führten zum 7:16-Rückstand. Beim 14:19 schien für den VfL nochmal etwas möglich zu sein. Doch dann unterliefen dem Tabellenzweiten wieder leichte Fehler, und der Satz war weg.

Ein 5:0-Auftakt zu Beginn des vierten Abschnitts gab den Wildeshausern die nötige Ruhe. Souverän brachten sie den Satz im Anschluss nach Hause. Egal, was Bersenbrück auch probierte, die Wildeshauser hatten immer die bessere Antwort. Frederik Bartelt war über die Mitte nicht mehr zu stoppen. So hieß es am Ende 25:15 aus Sicht der Wittekind-Crew.

Seine gute Ausgangsposition will der VfL Wildeshausen am Sonnabend, 9. November, 15 Uhr, in eigener Halle gegen den TSV Hollern-Twielenfleth und im Derby gegen die DJK Füchtel Vechta verteidigen.

VfL Wildeshausen: Frank Gravel, Torben Dannemann, Maik Backhus, Paul Schütte, Frederik Bartelt, Linh Nguyen, Manuel Meyer, Fabian Muhle, Helge Mildes, Conrad Florian Kramer.

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