Männliche B-Jugend festigt vierten Tabellenplatz in der Handball-Landesliga

Meyer bestraft Werders Rückzugsverhalten – 33:28

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Torhungriges Duo: Bernhard Dasenbrock (l.) und Tim Dietmann (beim Wurf) erzielten zusammen 17 Treffer für die B-Jugend der HSG Harpstedt/Wildeshausen. ·

Wildeshausen - Die männliche B-Jugend der HSG Harpstedt/Wildeshausen hat durch einen Heimsieg über Werder Bremen ihren vierten Tabellenplatz in der Handball-Landesliga gefestigt und damit die Chance auf den direkten Klassenerhalt gewahrt. Für die weibliche A- und B-Jugend der Handballspielgemeinschaft sieht es hingegen düster aus.

Männliche B-Jugend

HSG Harpstedt/Wildeshausen – SV Werder Bremen 33:28 (12:11): Die Mannschaft von Trainer Jens Timm zeigte den Bremern gleich, wer Herr im Hause ist. Angetrieben von den groß auftrumpfenden Bernhard Dasenbrock und Tim Dietmann zogen die Hausherren auf 9:3 (20.) davon. In der Schlussphase der ersten Halbzeit gab Timm seinen Ersatzspielern einige Einsatzzeit, so dass Werder bis zur Pause auf 11:12 herankam. Nach dem Seitenwechsel war vor allem Florian Bartsch auf dem Posten. Der HSG-Torhüter entschärfte mehrere Würfe der Bremer. Das schlechte Rückzugsverhalten der Werderaner nutzte Moritz Meyer, der mehrfach über Konter erfolgreich war. Die Hausherren bauten ihre Führung auf 25:16 (40.) aus. Danach brachte Jens Timm wieder seine zweite Garde, so dass die Gäste noch etwas Ergebniskosmetik betreiben konnten. „Der Sieg war mehr als verdient, denn wir hatten immer die richtige Antwort parat“, sagte Jens Timm. Besonders freute sich der HSG-Trainer über die Rückkehr von Marcel Melloh nach überstandener Fußverletzung.

HSG Harpstedt/Wildeshausen: Bartsch, Töllner - Dietmann (7), Bovensmann (2), Dasenbrock (10), Johannes (4), Hülsmann (2), Sendmeyer (1), Meyer (5), Melloh (2).

Weibliche A-Jugend

SV Beckdorf – HSG Harpstedt/Wildeshausen 23:14 (14:5): Die Gäste kamen gut aus den Startlöchern und führten mit 4:1 (4.). „Danach war es wie abgerissen“, haderte HSG-Coach Udo Steinberg, der beim Stand von 4:6 ein Teamtimeout nahm (9.). Doch auch durch die Auszeit fanden die Gäste nicht wieder in die Spur: Im Angriff agierten sie planlos, und auch ihre anfangs gute 5:1-Abwehr griff nicht mehr. Nach dem 5:16 (33.) baute Steinberg in der Deckung auf eine 6:0-Formation um. „Damit lief es etwas besser, aber da war das Kind längst in den Brunnen gefallen“, sagte der Übungsleiter. Die Pleite wäre noch höher ausgefallen, hätte Torhüterin Christine Martinkowski nicht etliche Würfe der Beckdorferinnen pariert.

HSG Harpstedt/Wildeshausen: Martinkowski - Schröder, Wilker (1), Siemer, Schaper (5), Kracke (1), Idel (3), Hübner (4/2), Honold, Arlt.

Weibliche B-Jugend

SG Neuenhaus/Uelsen – HSG Harpstedt/Wildeshausen 20:12 (10:9): Wieder einmal reichte eine gute Halbzeit der HSG-Mädchen nicht aus. Die Gäste fanden gut ins Spiel und führten schnell mit 2:0 (4.). Erst einige vergebene Chancen in der Schlussphase der ersten Halbzeit sorgten dafür, dass das Team von Trainer Markus Kellmann zur Pause mit 9:10 im Hintertreffen lag. Nach dem Seitenwechsel unterliefen dem Schlusslicht immer wieder technische Fehler im Spielaufbau, so dass die Gastgeberinnen durch Konter über 14:9 (30.) auf 17:10 (35.) davonziehen konnten. Trotzdem: „Wenn wir es schaffen sollten, über 50 Minuten eine konstante Leistung abzurufen, werden wir in der Rückrunde noch so manchen Punkt einfahren“, sagte Markus Kellmann.

HSG Harpstedt/Wildeshausen: Rump, Oltmann - Neuhaus (2/1), Wittwer, Lampe (2), Timmermann (1), Löding, Dölemeyer, Stellmann (1), Lindloge (2), Willenborg (2), Brockmann (2), Kunst.

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