1:3 in Lintorf

Wildeshauser Nachwuchsvolleyballerin überzeugt auf der Diagonalposition

Der Einsatz stimmte: Ina Diephaus (l.) und Angela Bleyle zogen sich mit dem VfL Wildeshausen beim 1:3 gegen Landesliga-Spitzenreiter VfL Lintorf II achtbar aus der Affäre. - Foto: Westermann
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Der Einsatz stimmte: Ina Diephaus (l.) und Angela Bleyle zogen sich mit dem VfL Wildeshausen beim 1:3 gegen Landesliga-Spitzenreiter VfL Lintorf II achtbar aus der Affäre.

Wildeshausen - Gemessen an ihren Vorbereitungsaktivitäten, haben sich die Landesliga-Volleyballerinnen des VfL Wildeshausen in der Auswärtspartie beim VfL Lintorf II achtbar aus der Affäre gezogen. „Wir haben ganz ordentlich gespielt, wenn man bedenkt, dass wir kaum trainiert haben“, sagte Gunther Wieking nach dem 1:3 (23:25, 21:25, 25:23, 19:25) beim Spitzenreiter. „In den ersten beiden Sätzen hätte es auch anders laufen können“, meinte der Coach.

Drei Tage vor dem Duell mit dem Klassenprimus hatte sich Wieking entschieden, Merle Kloster aus der Kreisliga-Mannschaft mit nach Lintorf zu nehmen. Damit reagierte der Übungsleiter auf die Besetzungsprobleme im Diagonalangriff. Die Lösung mit Merle Kloster sollte sich als durchaus gelungen erweisen. „Sie hat das wirklich gut gemacht, obwohl wir sie ins kalte Wasser geworfen haben“, lobte Wieking die 18-jährige Nachwuchsakteurin.

Zu Beginn gelangen beiden Teams längere Aufschlagserien, so dass die Führung immer wieder wechselte. „Es ging hin und her. Allerdings wirkte Lintorf frischer, schneller und aufmerksamer“, berichtete Wieking. So schnappte sich der Tabellenführer die ersten beiden Sätze. 

„Irgendwie fehlte der richtige Biss“

Zu Beginn des dritten Durchgangs beorderte der Gästecoach Antje Stahl von der Mitte auf die Diagonalposition, um den Block zu stärken. Das fruchtete. Mit 25:23 ging der Abschnitt an die Huntestädterinnen. Doch einen Schub gab ihnen das nicht. „Das hört sich vielleicht komisch an, aber irgendwie fehlte der richtige Biss“, monierte Wieking. So konnte Lintorf das Match ungefährdet mit 25:19 nach Hause schaukeln.

„Wir haben alles gegeben, aber es hat nicht gereicht. Am Ende haben Kleinigkeiten entschieden. Vor allem in der Abwehr war Lintorf besser“, resümierte Wieking. Seine Crew blieb trotz der Niederlage Tabellensechster. Weiter geht es für die Wildeshauserinnen mit einem Heimspieltag gegen Schlusslicht TV Cloppenburg II und den Tabellenvierten BW Schinkel am Sonnabend, 13. Januar, ab 15 Uhr. - mar

VfL Wildeshausen: Antje Stahl, Merle Kloster, Sina Meyer, Ina Diephaus, Katrin Schröder, Franziska Lehmann, Meike Kasdorf, Angela Bleyle.

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