Detlef Mentels Trikot hat nun Gesellschaft

Basketballer des SC Wildeshausen nehmen Gerrit Finke, Arne Tschöpe und Edward Brouwer in ihre „Hall of Fame“ auf

Großaufgebot: Viele ehemalige und aktuelle Weggefährten von Gerrit Finke, Arne Tschöpe und Edward Brouwer waren in der St.-Peter-Halle zusammengekommen, um den drei neuen „Hall of Famern“ die Ehre zu erweisen.
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Großaufgebot: Viele ehemalige und aktuelle Weggefährten von Gerrit Finke, Arne Tschöpe und Edward Brouwer waren in der St.-Peter-Halle zusammengekommen, um den drei neuen „Hall of Famern“ die Ehre zu erweisen.

Wildeshausen – Ehre, wem Ehre gebührt: In bester NBA-Manier haben die Basketballer des SC Wildeshausen nun drei weitere verdiente Mitglieder der Sparte in ihre „Hall of Fame“ aufgenommen. Nachdem Detlef Mentel bereits im Jahr 2017 in die „Ruhmeshalle“ eingezogen war, folgten ihm jetzt Gerrit Finke, Arne Tschöpe und Edward Brouwer.

Federführend hatte Rudi Finke einen Teamabend organisiert, den Brouwer hinterher als „Mega-Event“ bezeichnete. Unter 2G-plus-Bedingungen und ärztlicher Aufsicht trafen sich viele ehemalige und aktuelle Wegbegleiter in der Wildeshauser St.-Peter-Halle. Im „Dome“, wie die Korbjäger ihre Spielstätte bezeichnen, mussten sämtliche Gäste zunächst eine Skill-Challenge absolvieren. Diesen Geschicklichkeitswettbewerb mit Dribblings, Korbwürfen und Pässen gewann – natürlich – einer der neuen „Hall of Famer“: Brouwer holte sich die Trophäe. Anschließend kam es zum Duell Alt gegen Jung auf dem Basketballfeld.

Nach der Partie wurde es emotional: Zu den Klängen von Frank Sinatras „My Way“ wurden die Trikots von Finke, Tschöpe und Brouwer symbolisch hochgezogen. „Sie werden für immer bei offiziellen Veranstaltungen der Basketballabteilung an der Hallendecke glänzen“, sagte Brouwer.

In seiner Laudatio würdigte Rudi Finke die Verdienste der Protagonisten. Alle drei lenkten (Finke und Tschöpe) beziehungsweise lenken (Brouwer) die Geschicke der Wildeshauser Korbjäger als Abteilungsleiter. Zudem wirkte das Trio erfolgreich als Coaches der ersten Herrenmannschaft, die sie zu Meisterschaften führten. Zusätzlich trainierten Finke, Tschöpe und Brouwer auch noch verschiedene Jugendmannschaften ihres Vereins. Inzwischen haben Finke und Tschöpe ihre Basketballstiefel endgültig an den Nagel gehängt. Brouwer hält sich diesbezüglich noch ein Hintertürchen offen. Nach dem Rückzug des Wildeshauser Regionsliga-Teams hat der 56-jährige Harpstedter noch nicht endgültig entschieden, ob er nicht doch noch einmal aufs Parkett zurückkehren wird.

„Auch wenn so eine Veranstaltung nicht der Beweggrund ist, sich ehrenamtlich zu betätigen, denkt man: alles richtig gemacht!“, waren sich Finke und Tschöpe einig. Beide sehen jedoch auch, dass das Ehrenamt immer weniger geschätzt wird und sich immer weniger Menschen unentgeltlich engagieren. Deshalb sind sie froh, dass Brouwer zugesagt hat, die Basketballabteilung des Sportclubs vorerst weiter zu managen und „gesund“ aus der Pandemie zu führen.

Organisationschef Rudi Finke und seine Mitstreiter freuten sich derweil, dass sie es geschafft hatten, das Thema Corona zumindest für einen Abend in den Hintergrund zu drängen: „Endlich war mal wieder was anderes wichtig!“

Verdientes Quartett: Nach Detlef Mentel (v. l.) wurden nun Gerrit Finke, Arne Tschöpe und Edward Brouwer in die „Hall of Fame“ des SC Wildeshausen aufgenommen. Ihre Trikots wurden symbolisch unter die Decke der St.-Peter-Halle gezogen.

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