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Frank Melle sieht Huntlosens Nullnummer positiv

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Von: Sven Marquart

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Porträtfoto von Sebastian Merz.
Klärte einmal mit vollem Einsatz: Huntlosens Abwehrchef Sebastian Merz. © Tamino Büttner

Huntlosen – Corona und widrige Platzverhältnisse hatten das Wochenendprogramm in der Fußball-Kreisliga auf zwei Partien zusammenschrumpfen lassen. Während der SV Achternmeer durch Treffer von Rune Schneider (67.) und Philipp Pöpken (90.+3) mit 2:0 (0:0) beim TSV Ganderkesee gewann, trennten sich der KSV Hicretspor und der FC Huntlosen 0:0.

Trotzdem konnte Frank Melle dem torlosen Remis etwas Positives abgewinnen. „Nullnummer heißt ja auch, dass wir selbst keins gekriegt haben“, meinte Huntlosens Co-Trainer. Das war dem Tabellenvorletzten in der laufenden Saison zuvor erst zweimal gelungen, und zwar gegen den TSV Ganderkesee (2:0) und Schlusslicht TV Falkenburg (4:0). Allerdings benötigten die Gäste auf dem Nebenplatz des Delmenhorster Stadions auch Glück und Geschick, um nach etwa einer Stunde Spielzeit einige Turbulenzen in ihrem Strafraum unbeschadet zu überstehen. Der umsichtige Abwehrchef Sebastian Merz warf sich in einen Schuss, und auch Keeper Niko Eilks konnte den Einschlag verhindern.

„Bis dahin war es ein recht ruhiges Spiel. Beide Mannschaften standen hinten sicher und haben sich neutralisiert“, berichtete Melle. In der ersten Halbzeit waren die Gäste leicht feldüberlegen, besaßen jedoch keine Großchancen. Zwar zischten einige Fernschüsse über das KSV-Gehäuse. „Aber es war nichts dabei, wo man sagt: Das muss es sein“, meinte Melle.

In der zweiten Hälfte änderten sich die Kräfteverhältnisse. Hicretspor machte nun mehr Druck. Abgesehen von der bereits erwähnten Situation wurde der Tabellenzwölfte in der fairen Partie allenfalls noch bei Standards gefährlich. „Letztlich lebte das Spiel von der Spannung“, sagte Melle. Besonders freute er sich über die engagierte Leistung von Henry Deye, der sich an vorderster Front aufrieb und viele Räume zulief. „Henry hat einen Schritt nach vorne gemacht“, bestätigte Huntlosens Co-Trainer. Er hofft, dass der Punktgewinn seinem Team „ein bisschen Selbstvertrauen“ für die nächsten Aufgaben gibt.

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