Meiners lässt Zusatzschicht schieben

Ahlhorner SV und TV Brettorf starten nach dreiwöchiger Pause in die Rückrunde

Brennt auf Revanche: Brettorfs Laura Marofke will die 0:3-Hinspielklatsche gegen den Ahlhorner SV vergessen machen. Foto: Marquart

Brettorf/Ahlhorn – Die dreiwöchige Pause nach dem letzten Hinrundenspieltag haben die Erstliga-Faustballerinnen des TV Brettorf und Ahlhorner SV nicht einfach ungenutzt verstreichen lassen. Der amtierende deutsche Vizemeister aus Ahlhorn schob neben dem üblichen Pensum sogar Sonderschichten. „Zusätzlich haben wir Schlagtraining gemacht“, berichtet Trainerin Edda Meiners. Auch die Brettorferinnen waren fleißig und taten beim Wildeshauser Gildesfest nebenbei auch noch etwas für den Zusammenhalt. „Das hat dem Ganzen sicher nicht geschadet“, meint Trainerin Rieke Schwarze und lacht.

Wie sich die verschiedenen Vorbereitungsmaßnahmen auswirken, können die beiden Landkreisrivalen an diesem Sonntag ab 11 Uhr zum Rückrundenauftakt in Lemwerder überprüfen. Im Sport- und Freizeitzentrum An der Kirche trifft der ASV zunächst auf Aufsteiger Lemwerder TV, ehe es zum Derby gegen den TV Brettorf kommt. Abschließend spielt der Tabellenzweite aus der Gemeinde Dötlingen gegen Gastgeber Lemwerder.

„Lemwerder müssen wir schlagen, und das wird auch klappen“, ist Edda Meiners überzeugt. Der Erstliga-Neuling aus der Wesermarsch ziert mit 4:12 Punkten das Tabellenende der Nordstaffel. „Sie haben einen guten Angriff, allerdings fehlt ihnen etwas die Erfahrung“, sagt Edda Meiners. Trotzdem dürfe ihre Crew das Schlusslicht nicht unterschätzen. Beim knappen 3:2-Erfolg im Hinspiel setzte sich der Tabellenzweite erst mit 12:10 in der Verlängerung des Entscheidungssatzes durch. „Da haben wir uns Lemwerders Spiel aufzwingen lassen. Das ist immer gefährlich gegen eine Mannschaft, die nichts zu verlieren hat. Wir dürfen uns keine Minute hängen lassen“, fordert Edda Meiners. Ebenso wenig lässt sich Ahlhorns Übungsleiterin vom klaren 3:0-Hinspielsieg gegen Brettorf blenden.

„Das wollen wir natürlich diesmal besser machen“, betont Rieke Schwarze. Die Klatsche gegen den Nachbarn war nämlich symptomatisch für den bisherigen Saisonverlauf. „Bis jetzt waren wir an jedem Spieltag in mindestens einer Partie nicht auf der Höhe – das soll uns am Sonntag nicht noch einmal passieren“, unterstreicht Rieke Schwarze. Sie hat „genug davon auf dem vierten Platz rumzudümpeln“. Deshalb sei die Begegnung mit den kampfstarken Lemwerderanerinnen „ein Pflichtsieg“, schreibt sie ihrem Team ins Stammbuch. Der Ahlhorner SV spiele zweifellos eine starke Saison: „Ahlhorn ist keine Mannschaft gegen die man gewinnen muss, aber unmöglich ist das auch nicht.“ 

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