TV Brettorf und SV Moslesfehn können Qualifikation weiterhin aus eigener Kraft schaffen

Meiners-Crew bucht das DM-Ticket

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Die Brettorferinnen Ida Hollmann (v.l.), Laura Cording und Rieke Buck können die DM-Qualifikation weiterhin aus eigener Kraft schaffen.

Ahlhorn/Brettorf - Der Ahlhorner SV hat Planungssicherheit, die Erstliga-Faustballerinnen des TV Brettorf und des SV Moslesfehn bleiben vorerst im Ungewissen: Während Titelverteidiger Ahlhorn das Ticket für die deutsche Meisterschaft in Tannheim (3./4. März) nach den Siegen über die SG Stern Kaulsdorf (3:1) und den TSV Bardowick (3:2) sicher in der Tasche hat, müssen die Landkreisrivalen TV Brettorf und SV Moslesfehn darauf hoffen, am letzten Doppelspieltag nicht noch vom TV Jahn Schneverdingen abgefangen zu werden.

SG Stern Kaulsdorf – Ahlhorner SV 1:3 (11:4, 9:11, 7:11, 7:11): Mit Sarah Reinecke und Sandra Wortmann auf den Abwehrpositionen, Janna Köhrmann in der Mitte sowie Imke Schröder und Pia Neuefeind im Angriff zeigte der ASV über vier Sätze eine konstante Leistung, auch wenn das Team von Trainerin Edda Meiners den ersten Durchgang aufgrund einiger Unkonzentriertheiten abgab. Gegen Ende der Partie profitierte der amtierende deutsche Hallenmeister dann auch von einigen Eigenfehlern der Kaulsdorferinnen.

TSV Bardowick – Ahlhorner SV 2:3 (7:11, 10:12, 12:10, 12:10, 8:11): Edda Meiners änderte in der zweiten Partie ihre Aufstellung und brachte Felicia Gißler anstelle von Sandra Wortmann. Nach dem gelungenen Start und der schnellen 2:0-Satzführung musste der ASV den Satzausgleich hinnehmen. Der entscheidende Durchgang begann aus Ahlhorner Sicht mit einem 2:6-Rückstand, ehe letztmals die Seiten gewechselt wurden. Nun kehrte die zuvor ausgewechselte Janna Köhrmann wieder aufs Feld zurück. Mit acht Punkten in Folge sicherte sich der ASV zwei Matchbälle. Nach 85-minütiger Spielzeit saß gleich der erste.

VfL Kellinghusen – TV Brettorf 3:1 (13:11, 11:6, 5:11, 11:2): Nach dem 2:3 im Hinspiel setzte es auch im zweiten Vergleich eine Niederlage. „Wir sind überhaupt nicht ins Spiel gekommen“, berichtete Brettorfs Trainerin Rieke Buck. Ihrer Crew rutschten zahlreiche Bälle durch. Dazu gesellten sich Abstimmungsfehler, Unkonzentriertheiten und schlechte Zuspiele: „Es kam alles zusammen.“ Zudem hatte Jacqueline Böhmker einen bärenstarken Tag erwischt. „Sie hat echt einen tollen Job gemacht und das Spiel diktiert“, lobte Rieke Buck die VfL-Angreiferin. Trotzdem boten sich Brettorf Chancen, den ersten Durchgang zu gewinnen, doch die Satzbälle blieben ungenutzt. „Schwer zu sagen, ob es anders läuft, wenn wir den Satz holen“, meinte Rieke Buck.

TSV Hagenah – TV Brettorf 0:3 (9:11, 4:11, 2:11): Nach einer „ganz kurzen Ansage“ von Rieke Buck machte der Tabellenzweite mit dem sieglosen Schlusslicht kurzen Prozess. Dabei mühte sich TSV-Angreiferin Jana Rapp nach Kräften. „Sie hat tolle Bälle geschlagen, aber zu wenig Unterstützung von der Abwehr bekommen. Dadurch hatten wir es leicht“, erläuterte Rieke Buck. „Aber wir haben auch auf allen Positionen gut gespielt.“ Nach dem glatten Erfolg haben die Brettorferinnen die DM-Qualifikation weiter in eigener Hand. Dazu würde am letzten Spieltag (Sonntag, 4. Februar, 11 Uhr) ein Sieg aus den beiden Partien gegen den Tabellenvorletzten TSV Bayer 04 Leverkusen und Spitzenreiter Ahlhorner SV genügen. „Mit diesem Druck müssen wir klarkommen!“, fordert Rieke Buck. 

mar

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