NFV-Kreis Oldenburg-Land/Delmenhorst plant Kooperation mit Cloppenburg und Vechta

Meenken sucht neue Partner

Der Fußballkreisvorsitzende Erich Meenken lotet eine Kooperation mit den Kreisen Cloppenburg und Vechta aus. - Foto: Marquart

Kirchhatten - Von Sven Marquart. Die mögliche Fusion mit den Kreisen Ammerland, Friesland, Oldenburg-Stadt, Wesermarsch und Wilhelmshaven hatte der Fußballkreis Oldenburg-Land/Delmenhorst im vergangenen Jahr platzen lassen. Nun muss er sich neue Partner suchen.

Wie der Kreisvorsitzende Erich Meenken den Vereinsvertretern bei einer Arbeitstagung im Schützenhof Kirchhatten mitteilte, loten er und seine Vorstandskollegen derzeit eine Zusammenarbeit mit den Kreisen Cloppenburg und Vechta in den Bereichen Junioren-, Mädchen- und Frauenfußball aus.

Bislang hatte der Kreis Oldenburg-Land/Delmenhorst auf Jugendebene eine Spielgemeinschaft mit den Kreisen Ammerland, Oldenburg-Stadt und Wesermarsch (AOOW). Nach der Absage an den geplanten Großkreis hätten die bisherigen Partner sehr schnell „deutlich gemacht, dass eine Weiterführung der AOOW nicht mehr möglich“ sei, erläuterte Meenken. „Deshalb haben wir uns gefragt: Ist der Spielbetrieb noch attraktiv genug, oder müssen wir eine Suche nach neuen Partnern starten?“

Im Herrenbereich gibt es keinen Bedarf. Dort ist Oldenburg-Land/Delmenhorst – neben Stade und Diepholz als einer von nur drei Kreisen in Niedersachsen mit fünf Kreisklassen – gut aufgestellt. Auch in den unteren Jugendklassen sind ausreichend Mannschaften vorhanden. „Aber ab der B-Jugend wird die Anzahl der Teams deutlich geringer“, berichtete Meenken. „In der A-Jugend bekommen wir vielleicht eine Staffel zusammen, aber wo bleibt da die Attraktivität, wenn man mehrfach in einer Saison gegen die gleichen Gegner spielen muss?“

Deshalb loteten Meenken und seine Crew die Möglichkeit einer Zusammenarbeit mit den Nachbarkreisen Cloppenburg und Vechta aus. Die Reaktionen waren positiv. In ersten Gesprächen wurde eine Kooperation im Spielbetrieb ab der Saison 2017/2018 ins Auge gefasst, und zwar nicht nur bei den A- und B-Junioren, sondern auch im Mädchen- und Frauenbereich. „Dabei wurde die Vokabel ,Fusion‘ in keinster Weise eingebracht“, betonte Meenken. „Und wir werden keine Aufstiegsplätze abgeben – das ist die Prämisse.“

Marco Castiglione wünschte sich „mehr Transparenz, wie die Veränderungen aussehen sollen“. Außerdem konnte sich der Fußballabteilungsleiter des TV Jahn „nicht vorstellen, dass das kostenneutral sein soll“. Meenken zeigte sich optimistisch, schon bei der nächsten Arbeitstagung, die für Montag, 20. Juni, geplant ist, „konkrete Gebilde präsentieren“ zu können und versprach: „Wir werden einen Weg finden, dass Aufwand und Kosten für die Vereine nicht höher sein werden als bisher.“

„Wenn wir alleine bleiben, können wir uns in fünf Jahren den Scherbenhaufen angucken“, warnte Schriftführer Karl-Heinz Bernich. „Das kann eine gute Sache werden“, warb Meenkens Stellvertreter Helmut Riedebusch. „Man muss es nur drauf ankommen lassen“, ergänzte Klaus Panzram, der Fußballobmann des VfL Stenum.

Letztlich erteilten die Vereinsvertreter ihre Zustimmung, die Gespräche mit den NFV-Kreisen Vechta und Cloppenburg zu vertiefen.

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