Maximilian Seidel und Majues Gebhardt-Bauer treffen beim Wildeshauser 2:0

Pundsack hält auf Rasteder „Matschwiese“ den Sieg fest

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Tadellos bei widrigen Platzverhältnissen: VfL-Torhüter Sebastian Pundsack.

Wildeshausen - Der VfL Wildeshausen bleibt Spitzenreiter SV Atlas in der Fußball-Bezirksliga auf den Fersen. Bei widrigen äußeren Bedingungen gewann der Tabellenzweite seine Auswärtspartie beim FC Rastede mit 2:0 (1:0).

„Der Sieg war überaus hart erkämpft, ist aufgrund unserer Großchancen in der ersten Halbzeit aber schon verdient“, bilanzierte VfL-Trainer Marcel Bragula. Großen Anteil am zwölften Saisonsieg der Krandel-Kicker hatte Sebastian Pundsack. „Er hat ganz stark gehalten. Dabei war das für die Torhüter auf dieser Matschwiese ein ganz ekliges Spiel, weil die Bälle wegditschen“, lobte Bragula seinen Kapitän. Unter anderem verhinderte Pundsack per Fußabwehr gegen Rastedes Torjäger Maik Ebeling den möglichen Ausgleich (70.).

Auf dem nach ergiebigen Regenfällen tiefen und laut Bragula „grenzwertigen Untergrund“ fanden die Gäste dennoch gut ins Spiel. Nachdem Janek Jacobs schön auf Maximilian Seidel durchgesteckt hatte, erzielte dieser mit seinem siebten Saisontreffer das 1:0 (13.). Seidel (25.) sowie Storven Bockhorn und Seidel im Nachschuss (32.) hätten die Führung ausbauen müssen, doch FC-Keeper Thomas Henke parierte glänzend.

Kurz nach der Pause hatten die Wildeshauser Pech, als ein Schuss von Maximilian Seidel vom Innenpfosten auf der Torlinie zurück ins Feld kullerte (47.). Die immer übler werdenden Platzverhältnisse kamen vor allem den „Löwen“ zugute, die nun fast ausschließlich mit langen Bällen operierten. Außerdem wurde es zunehmend hektisch, so dass sich Marcel Bragula zeitweise mehr an ein Rugby- denn an ein Fußballspiel erinnert fühlte.

Zu der Hektik trug auch Schiedsrichter Jannik Weinkauf (VfL Oldenburg) bei: Während sein Assistent in der 75. Minute Abseits winkte, entschied der Referee auf Tor für Rastede und zeigte zur Mitte. Doch nach Wildeshauser Protesten und Rücksprache mit seinem Kollegen an der Linie nahm Weinkauf den Treffer zurück. Das wiederum erzürnte die Ammerländer.

Der VfL spielte nach Bragulas Wechseln mit drei nominellen Stoßstürmern. Doch nur noch Maximilian Seidel lauerte vorne auf Konter, während Rene Tramitzke, Kai Schmale und Majues Gebhardt-Bauer ein Bollwerk gegen die Rasteder Flanken bildeten. Nachdem er kurz zuvor noch eine riesige Konterchance ausgelassen hatte (87.), machte Gebhardt-Bauer nach schöner Vorarbeit von Storven Bockhorn mit dem 2:0 den Deckel drauf (90.+1).

mar

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