Kann der TV Neerstedt beim Tabellenneunten Abwehrdefizite abstellen?

Mathieu gibt in Hollenstedt ihr Comeback

Michael Kolpack (Bild) leitete das Abschlusstraining, weil Chefcoach Maik Haverkamp mit Grippe flach lag. Foto: Büttner

Neerstedt – Für die Oberliga-Handballerinnen des TV Neerstedt geht es zur vorletzten Partie des Jahres in Richtung Hamburg. Im Landkreis Harburg trifft das Ligaschlusslicht an diesem Sonnabend, 17 Uhr, auf den Tabellenneunten TuS Jahn Hollenstedt.

Während die von Maik Haverkamp und Michael Kolpack trainierten Gäste nach zehn Spielen noch immer auf etwas Zählbares warten, ist die Bilanz des TuS ausgeglichen: 11:11 Punkte stehen für den Vorjahressiebten der Oberliga Niedersachsen zu Buche. Zu dieser Saison wurde das Team von Jahn-Coach Manuel Cohrs zusammen mit dem Nachbarschaftsrivalen MTV Tostedt in die Oberliga Nordsee eingegliedert.

Mit dem kommenden Gegner hat sich Haverkamp noch nicht beschäftigt. „Ich lag Mittwoch und Donnerstag mit einer Grippe flach, zudem ist es vielleicht ganz gut, wenn wir es in unserer momentanen Lage mit einem unbekannten Gegner zu tun bekommen“, erläutert der 33-Jährige. Die Trainingseinheit am Donnerstag leitete Kolpack. Neersteedts Co-Trainer konnte seinem „Chef“ nach dem Abschlusstraining berichten, dass beim Gastspiel der Grün-Weißen in der Hollenstedter Max-Schmeling-Halle bis auf Talea Lösekann (Knieprobleme) voraussichtlich der komplette Kader zur Verfügung steht. Ihr Comeback gibt Delia Mathieu.

Ansonsten habe sich an der Zielsetzung nichts geändert, erläutert Haverkamp: „Wir schauen auf uns. Wollen wir irgendwann den ersten Sieg einfahren, dann müssen wir die Defizite in der Abwehr abstellen.“ 354 Gegentore – und damit durchschnittlich mehr als 35 pro Spiel – hat der TV Neerstedt in den bisherigen zehn Spielen kassiert. In Hollenstedt gilt es, die Kreise von Sandra Nickel einzuengen. 75 Treffer hat die Jahn-Rückraumspielerin im bisherigen Saisonverlauf erzielt.

Aus den beiden jüngsten Spielen vor eigenem Anhang holte Hollenstedt jedoch nur einen Zähler. Gegen den VfL Oldenburg gab es ein 26:26, das Match gegen den TV Oyten II ging mit 30:31 verloren. Apropos eigener Anhang: Für Aufsehen negativer Art sorgten die Hollenstedter Zuschauer im Heimspiel gegen die HSG Hude/Falkenburg. Den Schilderungen der HSG zufolge wurden die Huderinnen bei der 30:32-Niederlage während der Partie permanent beleidigt und beschimpft. Außerdem wurden die Gäste während einer Auszeit von der Tribüne aus mit Bier bespritzt.

Im Nachhinein wurde der TuS Jahn Hollenstedt wegen mangelnden Ordnungsdienstes mit einer Geldbuße belegt. Zusätzlich entsandte der Verband zum nächsten Heimspiel eine kostenpflichtige Aufsicht nach Hollenstedt . „Ich bin gespannt, was uns dort erwartet“, hofft Haverkamp auf einen freundlicheren Empfang durch das Heimpublikum.  prü

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