Wildeshausen bleibt nach 5:9 gegen Bawinkel und 8:8 gegen Ankum Vorletzter

Martin Hakemann reanimiert VfL

Leitete die Wildeshauser Aufholjagd ein: Kapitän Martin Hakemann. Foto: Westermann

Wildeshausen – Ernüchternder Doppelpack für den VfL Wildeshausen in der Tischtennis-Bezirksoberliga der Herren: Trotz einer bemerkenswerten Aufholjagd mussten die Huntestädter gegen den Tabellenvierten SV Bawinkel am Ende mit 5:9 passen und kamen tags darauf im Kellerduell gegen den SV Quitt Ankum nicht über ein 8:8 hinaus. So rangiert Wildeshausen mit nur zwei Punkten unverändert auf dem vorletzten Platz und muss heftig um den Klassenerhalt bangen.

VfL Wildeshausen – SV Bawinkel 5:9: „Wer den Spielbeginn so verpennt, hat es dann auch nicht verdient“, brachte Wildeshausens Nummer drei Carsten Scherf das Geschehen treffend auf den Punkt. Denn: Alle drei Doppel sowie die beiden Auftakteinzel im oberen Paarkreuz wurden zur sicheren Beute der Gäste, ehe der VfL einigermaßen in die Partie hinein fand. Erst noch ohne das nötige Fortune, da nacheinander die „Mitte“ in Gestalt von Scherf sowie Fabian Rang haarscharf scheiterte.

Doch anschließend lieferte Wildeshausen dem favorisierten SVB ein Duell auf Augenhöhe. „Capitano“ Martin Hakemann reanimierte den fast schon klinisch toten VfL mit seinem Dreisatztriumph über Tobias Weltring, und der starke Ersatz Wolfgang Krüger, der den schmerzlich vermissten Leistungsträger Frank Schröder erneut bravourös vertrat, überraschte mit einem „Fünfsatzbreak“ gegen Jan Freese. Als dann noch Wildeshausens oberes Paarkreuz in Person von Guido Grützmacher und Helmut Rang punktete, schien sich das Match tatsächlich komplett zu drehen. Zumal kurz darauf Scherf in vier Sätzen David Janzen den Zahn zog, so dass Bawinkel „nur“ noch mit 7:5 in Front lag.

Aber es sollte wohl einfach nicht sein. Obwohl die Huntestädter am 7:7-Ausgleich schnupperten, blieb die tolle Aufholjagd letztlich unbelohnt. Erst zog Youngster Fabian Rang unglücklich gegen Jens Schultealbert den Kürzeren, ehe die ähnlich hauchdünne Fünfsatzschlappe von Hakemann gegen Freese Wildeshausens Schicksal final besiegelte.

VfL Wildeshausen – SV Quitt Ankum 8:8: „Dieser Teilerfolg hilft Ankum deutlich mehr als uns“, stand VfL-Routinier Helmut Rang die Enttäuschung nach dem Unentschieden ins Gesicht geschrieben. Dabei hätte es aus Sicht der Huntestädter kaum besser beginnen können. Zwei gewonnene Doppel sorgten für einen gelungenen Start, und auch die beiden Auftakteinzel blieben in der Hand der Hausherren: Spitzenspieler Grützmacher rettete sich nach einer spektakulären Fünfsatzschlacht knapp mit 13:11 im fünften Satz gegen Uwe Droppelmann ins Ziel, ehe Helmut Rang trotz eines 1:2-Satzrückstands noch nervenstark Ankums Nummer eins Martin Zwirner das Licht ausknipste.

Das mittlere Paarkreuz ging dann etwas glücklich an die Gäste. Doch Mannschaftsführer Hakemann erkämpfte in vier Sätzen gegen Heiner Lüvolding einen aussichtsreichen 5:3-Vorsprung. Und es kam noch besser für den Vorletzten: Zwar blieb Ersatzmann Krüger gegen Uwe Torliene chancenlos, doch wie schon im ersten Durchgang drehte Wildeshausens Spitzenduo Grützmacher/Helmut Rang abermals am ganz großen Rad und brachte den VfL mit 7:4 in Führung.

Kurz darauf hieß es nach dem Dreisatzerfolg von Scherf gegen Thorsten Sandbrink sogar 8:4 für die Hausherren. Bereits die Entscheidung? Im Normalfall ja, gegen Ankum jedoch nicht. Ohne Satzgewinn gingen die nächsten vier Partien über die Hunte, so dass sich Wildeshausen am Ende mit dem 8:8 begnügen musste.  drö

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