Marielle Kreienborg macht Werbung in eigener Sache

VfL Wildeshausen bekommt beim 1:4 Dammes Vierfachtorschützin Kathrin Oevermann nicht in den Griff

Wildeshausens Sarah Kubitza (Zweite von links) fokussiert den Ball.
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Glücklos: Sarah Kubitza (2. v. l.) wollte im ersten Saisonspiel kein Treffer gelingen.

Wildeshausen – Die Bezirksliga-Fußballerinnen des VfL Wildeshausen haben den Saisonauftakt in den Sand gesetzt. Nach einer schwachen ersten Halbzeit unterlagen die Frauen um Kapitänin Kim Funke dem zu den Mitfavoriten zählenden SV RW Damme mit 1:4 (1:4).

Die Krandel-Kickerinnen wussten genau, was sie erwarten würde. „Wir wollten hoch anlaufen, Damme früh unter Druck setzen und so die langen Bälle unterbinden, mit denen sie immer wieder Kathrin Oevermann suchen“, erläuterte VfL-Coach Sven Flachsenberger seine Marschroute. Was sich in der Theorie plausibel anhörte, konnte seine Crew auf dem Platz jedoch nicht umsetzen, denn die 24-jährige Angreiferin erzielte alle vier Treffer für die Gäste.

Vor dem 0:1 hatte Flachsenberger allerdings „ein klares Foul“ gesehen: Im Laufduell trat Oevermann Grietje Finke in die Hacken. Die Wildeshauserin ging zu Boden. Dadurch hatte Oevermann freie Bahn und ließ Torhüterin Annemike Elvers keine Abwehrchance (6.).

Doch die Wildeshauser Antwort ließ nicht lange auf sich warten. Kim Funke passte in die Schnittstelle der Dammer Abwehr. Femke Krumdiek scheiterte zunächst an Gästetorhüterin Katja Oevermann, brachte den Nachschuss dann aber zum 1:1 im Kasten unter (10.). „Trotzdem waren wir irgendwie nicht auf der Höhe“, rügte Flachsenberger. Das spiegelte sich dann auch im 2:1, als sich ein eigentlich ungefährlicher Freistoß von Kathrin Oevermann hinter die zu weit vor ihrem Tor stehende Annemike Elvers ins Netz senkte (26.). Schön heraus gespielt war das 3:1 (37.). Beim 4:1 stand Oevermann im Anschluss an einen Eckball komplett blank (45.+1). „Das haben wir schlecht verteidigt“, schimpfte Flachsenberger.

In der zweiten Halbzeit wirkten die Gastgeberinnen wesentlich fokussierter. „Wir haben Damme keine Möglichkeit mehr gegeben, gefährlich zu werden“, sagte Flachsenberger. Dafür kam sein Team zu einigen guten Chancen. Doch weder Viktoria Brandt (2) noch Femke Krumdiek (2) und Sarah Kubitza wollte eine Resultatsverbesserung gelingen. „Wir haben es einfach nicht geschafft, die Murmel im Tor unterzubringen. Wenn wir konsequent gewesen wären, gehen wir mit einem 4:4 oder sogar einem 5:4 vom Platz“, bedauerte Flachsenberger. So blieb dem 32-Jährigen nur die Erkenntnis, „dass wir das Spiel in der ersten Halbzeit verloren haben“.

Als Gewinnerin durfte sich derweil Marielle Kreienborg fühlen. Die Rechtsverteidigerin war nur wegen krankheitsbedingter Ausfälle in die Startelf gerutscht. „Marielle hat ordentlich Werbung für sich gemacht. Sie hat von der ersten Minute an den Biss gezeigt, den ich bei einigen anderen vermisst habe“, lobte Flachsenberger.

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