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Marcel Reuter lässt beim Neerstedter 33:29-Erfolg Tore sprechen

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Von: Jürgen Prütt

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Neerstedts Linkshänder Marcel Reuter (Mitte) beim Torwurf.
Elfmal erfolgreich: Linkshänder Marcel Reuter (am Ball) zeichnete beim 33:29-Erfolg über die Eickener SpVg für ein Drittel der Neerstedter Torausbeute verantwortlich. © Tamino Büttner

Neerstedt – Handball-Verbandsligist TV Neerstedt hat die erste von drei Doppelschichten bis zum Saisonende am 11. Juni mit einer ausgeglichenen Bilanz hinter sich gebracht. Nachdem die Grün-Weißen am Sonnabend gegen den VfL Horneburg eine knappe 23:25-Niederlage kassiert hatten, landete die Crew von Trainer Andreas Müller am Sonntag bei der Eickener SpVg einen 33:29 (18:14)-Erfolg.

„Die elf Tore von Marcel Reuter sprechen für sich. Kevin Pecht hat stark gehalten, und Stjorven Schröder hatte der Gegner nicht auf dem Schirm“, hob Müller drei Akteure hervor. Schröder habe die Bälle am Kreis „förmlich angesaugt“, freute sich Neerstedts Trainer über den starken Auftritt seines Youngsters.

In Melle hatten Andrej Kunz, Marcel Reuter und Stjorven Schröder für eine 3:0-Führung (4.) des TV Neerstedt gesorgt. „Wir haben gegen die 5:1-Abwehr gute Lösungen gefunden“, erklärte Müller. Die Gäste hatten auch weiterhin alles im Griff. Nach einem Doppelpack von Schröder hieß es 16:10 (25.). Bei einer Vier-Tore-Führung des TV Neerstedt wurden die Seiten gewechselt. „Es hätte da schon deutlicher für uns stehen können. Wir haben noch einige gute Möglichkeiten ausgelassen“, befand Müller.

Auch eine Kurzdeckung gegen Andrej Kunz steckten die Grün-Weißen gut weg. „Eicken wollte die Anspiele von Andrej an den Kreis unterbinden. Wir haben aber trotzdem unser Spiel durchgebracht“, attestierte Müller seiner Sieben eine „souveräne Vorstellung.“ Marcel Reuter stellte den Vier-Tore-Vorsprung wieder her, nachdem Eickens Mittelmann Artur Brack nach Wiederanpfiff mit zwei Buden zum 18:16 kurzzeitig für Hoffnung im Lager der Gastgeber gesorgt hatte – 20:16 (38.). In der Folge verteidigten die Männer aus der Gemeinde Dötlingen den Vorsprung bis zum 28:24 (53.). Auch Zeitstrafen gegen Andrej Kunz (54.) und Julian Hoffmann (57.) überstand der TV Neerstedt in der Schlussphase unbeschadet. Spätestens beim 31:27 (58.) durch Thomas Schuetzmann war der Drops gelutscht.

Nach der Belastung am Vortag habe er die Spielanteile auf seine Akteure verteilt, erklärte Müller. Torwart Lukas Oltmanns kam nur zu einem Kurzeinsatz in den Schlussminuten, während Julian Hoffmann vom Coach überwiegend mit Abwehraufgaben bedacht wurde. „Julian ist nur wenige Male am Kreis aufgetaucht“, erläuterte Müller.

Am kommenden Wochenende ist der TV Neerstedt erneut doppelt gefordert: zunächst bei der SG Neuenhaus/Uelsen (Freitag, 13. Mai, 20.30 Uhr), dann beim TuS Bergen (Sonnabend, 14. Mai, 19.30 Uhr).

Stenogramm

Eickener SpVg – TV Neerstedt 29:33 (14:18)

Eickener SpVg: Erdmann, Drosselmeier - Bolte, Azattemür (1), A. Brack (4), Lülf, M. Brack (5), Suhrhoff, Stolze (2), Visse (9/3), Balsliemke, Sundermann (5), Hebbe, Heine (3)

TV Neerstedt: Pecht, Oltmanns - Ch. Steenken (2), Schrader, Marcel Reuter (11), Hoffmann (2), Schröder (8), Schuetzmann (7/2), Poppe, Auffarth (1), Kunz (2)

Siebenmeter: ESV 6/3, TVN 2/2

Zeitstrafen: ESV 4, TVN 6

Schiedsrichter: Daniel Kellermeier/Dennis Klenner

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