22-jährige Wildeshauserin ausgewählt

Malin Gerke erhält Young-Coaches-Stipendium des Handball-Verbandes Niedersachsen

Stipendiatin Malin Gerke (Mitte) mit HVN-Trainerin Kathrin Mürmann (links) und Landestrainer Maximilian Busch.
+
Spannende Aufgabe: Stipendiatin Malin Gerke (M.) wird HVN-Trainerin Kathrin Mürmann (l.) und Landestrainer Maximilian Busch drei Jahre lang bei der Ausbildung des weiblichen Auswahljahrgangs 2008 unterstützen.

Wildeshausen – Und die Gewinnerin ist: Malin Gerke! Der Handball-Verband Niedersachsen (HVN) hat die 22-jährige Wildeshauserin als erste Stipendiatin für sein Young-Coaches-Projekt ausgewählt. Malin Gerke wird Landestrainer Maximilian Busch gemeinsam mit HVN-Trainerin Kathrin Mürmann drei Jahre lang bei der Ausbildung des weiblichen Auswahljahrgangs 2008 unterstützen.

Die Aufgabe, Kinder und Jugendliche an den Leistungssport heranführen zu können, habe sie gereizt. „Ich habe mir vorgenommen, viele Erfahrungen mitzunehmen und Spaß dran zu haben“, berichtet Malin Gerke.

„Die Anzahl, aber auch die Qualität der Bewerbungen hat mich sehr positiv überrascht. Die Aus-, Fort- und Weiterbildung von Trainern ist generell ein sehr wichtiger Baustein in unserer Verbandsarbeit. Das Young-Coaches-Stipendium ist ein neuer Ansatz, der jungen Trainern eine spannende Entwicklungsperspektive bietet“, sagt HVN-Geschäftsführer Markus Ernst.

„Wir werden Malin ab sofort aktiv in die Trainingsvorbereitung und Durchführung einbinden“, kündigt Landestrainer Maximilian Busch an. Die Lehrgänge zum Erwerb der B-Lizenz seien für Gerke fest eingeplant. „Von der HVN-Erstsichtung über die DHB-Sichtung, ob Turniere oder am Ende der Deutschland-Cup – sie wird überall dabei sein. Nach drei Jahren soll Malin in der Lage sein, Spielerinnen und Spieler ab Oberliga aufwärts zu entwickeln“, erläutert Maximilian Busch. Die frühzeitige Einbindung junger Trainer sei sinnvoll für die Nachwuchsförderung. „Es soll in den kommenden Jahren weitere Young Coaches geben. Dabei werden wir die Erfahrungen aus Malins Tätigkeit mit einfließen lassen“, erklärt Maximilian Busch.

Malin Gerke ist im bayerischen Ismaning geboren und aufgewachsen. „Beim TSV Ismaning habe ich auch meine ersten Schritte als Handballerin gemacht. Als ich zwölf Jahre alt war, zog es meine Eltern wieder in ihre norddeutsche Heimat“, erzählt sie. Malin Gerke spielte auch weiterhin Handball – zuerst beim TV Neerstedt, anschließend beim VfL Oldenburg.

Nach bestandenem Abitur absolvierte Malin Gerke am Gymnasium Hude ein Freiwilliges Soziales Jahr im Bereich Sport. Zurzeit studiert sie in Göttingen Lehramt im Masterstudiengang für die Fächer Deutsch und Sport. Inzwischen ist sie beim MTV Rosdorf aktiv. Als Trainerin ist die C-Lizenzinhaberin mit ihrer C-Jugendmannschaft im vergangenen Jahr in die Landesliga aufgestiegen. „Leider dürfen wir wegen der Pandemie seit dem Aufstieg nur mit den Hufen scharren“, bedauert Malin Gerke die derzeitige Zwangspause.

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Mehr zum Thema:

Meistgelesene Artikel

Puchler: „Shqipron ist eine Stürmer-Granate“

Puchler: „Shqipron ist eine Stürmer-Granate“

Puchler: „Shqipron ist eine Stürmer-Granate“
ASV-Nachwuchs holt drei Landestitel

ASV-Nachwuchs holt drei Landestitel

ASV-Nachwuchs holt drei Landestitel
Einen braucht keine „Fortuna“

Einen braucht keine „Fortuna“

Einen braucht keine „Fortuna“
Wanderpokal geht an den TuS Heidkrug

Wanderpokal geht an den TuS Heidkrug

Wanderpokal geht an den TuS Heidkrug

Kommentare