Für TV Neerstedt läuft bei 22:43-Derbypleite nichts zusammen / Blacha sieht Rote Karte

Maik Haverkamp zollt HSG Respekt

Kein Durchkommen: Neerstedts Talea Lösekann (2.v.l.) wird von Lisa-Marie Hillmer (l.) geblockt. Foto: Büttner

Neerstedt – Es gibt diese Tage, da will einfach nichts zusammenlaufen. Die Oberliga-Handballerinnen des TV Neerstedt hatten solch einen Tag ausgerechnet im Landkreisderby gegen die HSG Hude/Falkenburg erwischt. „Das ist schon bitter! Da ist die Halle mit über 200 Zuschauern voll, und es läuft einfach alles gegen einen“, kommentierte Neerstedts Trainer Maik Haverkamp die 22:43 (13:20)-Klatsche seines Teams. Er war aber auch fair genug, um die Leistung der Gäste anzuerkennen. „Hude hat es wirklich gut gemacht. Sie haben unsere Schwächen eiskalt genutzt“, zollte der 32-Jährige dem Kontrahenten Respekt.

Dabei hatte die Partie aus Sicht der Grün-Weißen gar nicht mal schlecht begonnen. 4:4 (6.) lautete der Zwischenstand nach einem Siebenmetertreffer von Agnieszka Blacha. Es sollte das letzte Unentschieden in der Begegnung bleiben. Denn fortan diktierte nur noch eine Mannschaft das Tempo: die HSG Hude/Falkenburg. Immer wieder kam die HSG durch ihre pfeilschnelle Flügelzange Lena Faske (11 Treffer) und Ashley Butler (10) zu einfachen Toren. Spätestens beim 19:9 (26.) sah es düster aus für den TV Neerstedt.

Kurz nach Wiederanpfiff beim Stand von 11:25 dann der nächste Rückschlag für die Haverkamp-Crew: Agnieszka Blacha hatte beim Gegenstoß den Arm einer Gästespielerin erwischt. Die Folge: Neerstedts Mannschaftführerin sah die Rote Karte und musste auf die Tribüne (33.). Im weiteren Verlauf wurden die Gastgeberinnen regelgerecht demontiert. Der Gegner sei gallig gewesen, merkte Haverkamp an: „Hude hat uns förmlich überlaufen. Selbst wenn wir mal getroffen haben, zappelte der Ball nach einer schnellen Mitte wenig später wieder bei uns im Netz.“ Den letzten Treffer für den TV Neerstedt erzielte Celina Struß – sie traf zum 22:40 (55.). Zweimal Lena Faske sowie Ashley Butler sorgten für den Endstand.

Bereits nach zwei Spieltagen in der neuen Saison haben sich die Wege des TV Neerstedt und der HSG Hude/Falkenburg getrennt: Während die Mannschaft der HSG-Trainer Lars Osterloh und Birgit Deeben mit 4:0 Punkten von der Tabellenspitze grüßt, fährt der TV Neerstedt am kommenden Sonnabend, 21. September, 17.30 Uhr, als Ligaschlusslicht zur SG SV Friedrichsfehn/TuS Petersfehn.  prü

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