25:28-Niederlage in Bürgerfelde

Maik Bitters Glanzparaden halten HTB lange im Spiel

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Keeper Maik Bitter hielt den Harpstedter TB mit mehreren Glanzparaden zwischen der 45. und 52. Minute im Spiel.

Harpstedt/Neerstedt - Im Duell um die Regionsoberliga-Tabellenführung haben die Handballer des Harpstedter TB beim Bürgerfelder TB mit 25:28 den Kürzeren gezogen und sind auf Platz fünf zurückgefallen. Der TV Neerstedt II rückte durch das 45:36 über den DSC Oldenburg auf Rang vier vor.

Bürgerfelder TB – Harpstedter TB 28:25 (14:13): Das Spitzenspiel war hart umkämpft. Mit einer offensiven Deckung wollten die Harpstedter dem starken BTB-Rückraum um Olaf Balvert (7/3) und Sven Treydel (9/1) den Schneid abkaufen. „Das funktionierte über weite Strecken recht gut“, erklärte HTB-Trainerin Désirée Görzel. Ihren Plan, den Gegner über Tempospiel in die Knie zu zwingen, durchkreuzten die routinierten Oldenburger dagegen. Deshalb mussten sich die Gäste ihre Treffer zumeist im gebundenen Spiel gegen die extrem robuste und defensive BTB-Deckung hart erarbeiten. „Am Ende fehlte uns etwas die Durchschlagskraft, weil wir kaum Wechselalternativen im Rückraum hatten“, erläuterte Désirée Görzel. 

Da Michael Kunsch (verletzt), Henning Meyer und Patrick Gralla (beide krank) fehlten, war die Belastung für Bernhard Dasenbrock, Jan Witscher, Henning Fastenau und Sören Meyer extrem hoch. Als Witscher dann auch noch einen Schlag auf den Kopf erhalten hatte, musste Kreisläufer Philipp Gröper im Rückraum aushelfen. Gröper ließ den HTB mit seinem Treffer zum 22:21 (47.) weiter auf einen doppelten Punktgewinn hoffen. Doch dann mussten die Gäste dem Kräfteverschleiß Tribut zollen. Nach dem 23:24 (53.) durch Nils Kern sorgten Balvert (2) und Treydel mit drei Treffern in Folge zum 27:23 (58.) für die Entscheidung. Zuvor hatte Keeper Maik Bitter den HTB mit mehreren Glanzparaden zwischen der 45. und 52. Minute im Spiel gehalten.

Harpstedter TB: Bitter, Töllner - N. Kern (2), Johannes (1), Gröper (5), Fastenau, T. Kern, Witscher, Dasenbrock (6), Bovensmann (3), S. Meyer (8/1), Menkens, Thurow.

TV Neerstedt II – DSC Oldenburg 45:36 (24:16): Die insgesamt 81 Treffer zeugen davon, dass beide Teams mit offenem Visier agierten und über 60 Minuten ein hohes Tempo anschlugen. „45 Tore muss man gegen den DSC erstmal werfen. Trotzdem hätten wir noch klarer gewinnen müssen“, bilanzierte Neerstedts Betreuer Thomas Lindenthal. Für seinen Geschmack kassierten die Gastgeber ein paar Gegentreffer zu viel, weil sie in der Abwehr nicht konsequent genug zu Werke gingen. Davon profitierte vor allem Jannis Maus (10/2). 

Wenn Oldenburgs Halblinker nicht selbst zum Abschluss kam, legte er oft erfolgreich auf Linksaußen Lennard Tecklenburg (7) ab. Neerstedts Keeper Hendrik Voß, der ein gutes Spiel machte, wurde von seinen Vorderleuten häufig im Stich gelassen. Da die Offensive um die starken Niklas Löding (11/1), Stjorven Schröder (9) und Thomas Goldberg (5) fast jeden Angriff erfolgreich abschloss, war die Partie beim 23:14 (28.) eigentlich schon entschieden. „Aber der DSC hat nie aufgegeben“, meinte Lindenthal anerkennend. So wurde es beim 32:29 (46.) nochmal eng. Doch die Grün-Weißen rissen sich zusammen und fuhren letztlich einen klaren Sieg ein.

mar

TV Neerstedt II: Voß, Dohle - Ch. Steenken (2), Schröder-Brockshus, Schröder (9), M. Steenken (3), Schuetzmann (5), Goldberg (5), Bruns (1), Deeken (2), Löding (11/1), Adams (3), Logemann (3), Vosteen (1).

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