Brettorfs Faustballerinnen gehen Deutsche Meisterschaft befreit an

Lust statt Last

Die Erfahrung von Laura Marofke könnte zu einem Brettorfer Trumpf werden. Foto: Krüger

Moslesfehn/Brettorf – Etliche Einzelgespräche, Taktik-Analysen, dazu Videostudium und Extra-Trainingseinheiten – beim TV Brettorf haben sie alles getan, um top vorbereitet in das Saison-Highlight zu gehen. Ab Samstagvormittag spielen die Faustballerinnen von Trainer Pascal Osterheider in Moslesfehn um die Krone: den Titel bei der Deutschen Meisterschaft. „Die Mädels freuen sich wie kleine Kinder“, verrät Osterheider.

Am Mittwochabend hatte der Coach zum Abschlusstraining gebeten: „Wir haben noch einmal viele Sachen besprochen.“ So wurde beispielsweise das eigene Stellungsspiel thematisiert. Auch die gegnerischen Teams wurden unter die Lupe genommen. Während die Brettorferinnen die Nord-Rivalen Moslesfehn und Kellinghusen aus dem Liga-Alltag kennen, bringen die Süd-Teams aus Calw, Dennach und Tannheim durchaus Überraschungspotenzial mit. „Ich habe versucht, so viele Informationen wie möglich zu sammeln“, betont der TVB-Trainer. So hat er sich beispielsweise Videomaterial der Deutschen Meisterschaft 2018 besorgt. In den vergangenen Tagen sei dann im Training „alles noch einmal verfeinert und optimiert“ worden.

Und die Brettorferinnen haben viel vor. Die Meisterschaft in der Nord-Staffel hat ihren Titeldurst längst nicht gestillt. „Das große Ziel war und ist es, eine erfolgreiche DM zu spielen“, betont Angreiferin Laura Marofke auf der Homepage der Deutschen Faustball-Liga.

Ihr Team eröffnet das Turnier mit der Partie gegen die Gastgeberinnen. „Vieles steht und fällt mit diesem ersten Spiel“, ist sich Coach Osterheider sicher: „Wir müssen zusehen, dass wir einen guten Start erwischen.“ Das sollte durchaus möglich sein. Schließlich verpasste Ausrichter Moslesfehn mit Rang fünf in der Nordstaffel die sportliche Qualifikation für das Turnier. „An einem guten Tag sind sie immer ein gefährlicher Gegner“, gibt Offensivspielerin Marofke jedoch zu bedenken. Und auch der Heimvorteil sei nicht zu unterschätzen.

Im zweiten Gruppenspiel treffen die Brettorferinnen dann auf den Titelverteidiger TSV Dennach; für viele sind die „Pink Ladies“ erneut die Top-Favoritinnen. „Unschlagbar ist aber auch Dennach nicht“, sagt der TVB-Trainer, der seine Mannschaft aber nicht zu viel aufbürden möchte. „Ich will uns nicht zum Favoriten ernennen. Das wäre dann doch ziemlich vermessen. Wir sollten uns nicht selbst zu viel Druck machen. Es ist wichtig, dass wir dieses Wochenende für uns genießen können und unseren Fans zeigen, dass wir richtig guten Faustball spielen können.“  wie

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