START IN DIE SAISON FC Huntlosen will unter Jan Schindler bewusst Fußball spielen

Lukas Dalichaus Weggang als Chance

Bewertet die Saisonvorbereitung positiv: Huntlosens neuer Trainer Jan Schindler.
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Bewertet die Saisonvorbereitung positiv: Huntlosens neuer Trainer Jan Schindler.

Huntlosen – Im Kader des FC Huntlosen hat sich über die Sommerpause kaum etwas getan – lediglich einen Abgang gab es zu notieren. Eine große Veränderung hat es beim Fußball-Kreisligisten aber trotzdem gegeben: Auf der Trainerbank wird ab dieser Saison Jan Schindler statt Maik Seeger Platz nehmen. Und wie der B-Lizenzinhaber seine erste Vorbereitung als Chefcoach wenige Tage vor dem Saisonauftakt bewertet? Nun, durchweg positiv. „Ich bin sehr zufrieden. Wir haben uns von Spiel zu Spiel gesteigert. So soll es dann ja auch sein“, sagt Schindler, der die Verantwortung beim FCH bereits interimsweise im Jahr 2018 innehatte.

Vor dem Punktspielauftakt beim TV Falkenburg (Sonntag, 6. September, 14 Uhr) steht aber noch ein Testspiel auf dem Programm: An diesem Montag, 20 Uhr, empfängt der FC Huntlosen den Liga-Konkurrenten VfL Wildeshausen II. „Ich erwarte nicht, dass jetzt schon alles funktioniert. Die vorherigen Ergebnisse der Tests waren ja auch nicht immer prickelnd“, sagt Schindler und ergänzt: „Im taktischen Bereich haben wir uns aber von Partie zu Partie verbessert.“

Tatsächlich nimmt die Arbeit rund um den mannschaftstaktischen Bereich herum erst seit Kurzem mehr Raum im Training ein. Der Coach möchte, dass sein Team bewusst Fußball spielt. Was genau er damit meint? Schindler erklärt: „Wir wollen den Ball nicht nur nach vorne bolzen, sondern einen Plan haben. Alle Spieler sollen wissen, was sie zu tun haben und wie sie sich bewegen müssen.“ Bevor er seine Mannschaft in diesen taktischen Dingen schulte, lag der Fokus in den Trainingseinheiten auf der Kondition. Denn einige Spieler hielten sich während der Coronazwangspause zwar mit joggen fit, doch „die fußballtypischen Bewegungsabläufe mussten wir erst mal wieder trainieren“, berichtet Schindler.

Im Kader des FCH hat sich unterdessen nicht viel getan. Keinen externen Spieler hat der Verein verpflichtet, dafür musste er einen durchaus herben Verlust einstecken: Lukas Dalichau hat sich in der Sommerpause dem Gemeinde- und Kreisliga-Konkurrenten TSV Großenkneten angeschlossen. Der Mittelfeldakteur war einer der Führungsspieler beim FC Huntlosen. „Das ist schon ein schmerzlicher Abgang“, bedauert Schindler, sagt aber auch: „Das Team hat das bisher gut kompensiert.“ Durch Dalichaus Wechsel sei zwar eine Lücke entstanden, diese könnte durch andere Spieler aber gefüllt werden. Letztlich bietet der Verlust des Mittelfeldstrategen laut Schindler auch Chancen.

Zweifelsohne wird die Lücke aber nicht von heute auf morgen ausgefüllt werden können. Bis neue Spieler in die Führungsrolle hineinwachsen, braucht es Zeit. Diese Zeit räumt Schindler seiner Mannschaft jedoch ein. Ohnehin legt er in dieser Saison mehr Wert auf die Entwicklung als auf die nackten Zahlen. „Wichtig ist, dass wir uns steigern und uns belohnen. Das passiert nicht immer über das Ergebnis, sondern auch mal durch die Umsetzung der Trainingsinhalte“, meint der 33-Jährige.

Nichtsdestotrotz haben er und seine Mannschaft auch ein tabellarisches Ziel formuliert. Am Ende soll demnach ein Platz im gesicherten Mittelfeld der Kreisliga-Staffel A herausspringen. „Der Aufstieg ist eher unwahrscheinlich. Mit dem Abstieg wollen wir aber auf keinen Fall etwas zu tun haben“, betont Schindler, der den Gemeinderivalen Ahlhorner SV als Titelfavoriten auserkoren hat.

Von Nico Nadig

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