TSV Ippener schickt GW Kleinenkneten mit 10:0 in die Sommerpause

Lorer hat Spaß, Böttche schiebt Frust

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Valmir Muslija (l.) steuerte einen Treffer zum 10:0 gegen Kleinenkneten bei. ·

Landkreis - Abgesehen von der noch ausstehenden Partie Delmenhorster TB II gegen SC Dünsen ist die Saison 2012/2013 der 1. Fußball-Kreisklasse Geschichte. Meister RW Hürriyet fuhr am letzten Spieltag durch ein 3:2 beim FC Huntlosen den 21. Sieg in Folge ein und stellt mit Marco Prießner (50 Saisontreffer) auch den Toptorschützen der Klasse. Allerdings hat der Oberliga-Achte SSV Jeddeloh bereits die Fühler nach dem 21-Jährigen ausgestreckt. Auch der TV Dötlingen bleibt positiv in Erinnerung: Die Mannschaft von Trainer Georg Zimmermann zementierte durch ein 4:2 über die SF Wüsting den vierten Tabellenplatz.

TSV Ippener – GW Kleinenkneten 10:0 (4:0): „Ippener hatte Spaß, wir hatten Frust“, brachte GWK-Trainer Michael Böttche die Partie auf eine kurze Formel. „Mit dem Saisonabschluss bin ich nicht zufrieden – in anderen Spielen haben wir uns besser präsentiert.“ Ippeners Spielertrainer Andreas Lorer steuerte selbst fünf Buden zum Erfolg bei (7./27./63./76./84.). Seine Mannschaft wirkte überaus spiel- und lauffreudig. Außerdem nutzte sie ihre Torchancen. Die weiteren Treffer erzielten Valmir Muslija (11.), Viktor Arnt (39.), Nico Wegener (52.), Mathias Demir (55.) und Harun Azadzoy (87.).

TV Dötlingen – SF Wüsting 4:2 (2:0): „Nach sieben Spielen im Mai musste die Mannschaft irgendwann müde werden. Trotzdem haben sich die Spieler wieder reingehängt“, lobte Dötlingens Trainer Georg Zimmermann seine Akteure, von denen Kapitän Julian Eilers mit 22 Jahren der älteste ist. Nach starker erster Halbzeit mit Toren von Gerrit Schüler per Fallrückzieher (10.) und Sebastian Bröcker (31.) ließ Niklas Hiegemann zwar nach der Pause noch das 3:0 folgen (54.), dann kamen aber die Sportfreunde auf. Patrick Zabrodsky (68.) und Hendrik Paradies verkürzten auf 2:3 (74.). Alles klar machte dann René Post mit dem 4:2 (83.).

FC Huntlosen – RW Hürriyet 2:3 (1:3): Den Unterschied machte einmal mehr Toptorjäger Marco Prießner. Mit seinem Hattrick (23./32./35.) machte er die 1:0-Führung der Platzherren durch Dennis Jielg (21.) mehr als wett. In der Pause bläute Trainer Reiner Woitzyk seinen Verteidigern nochmals ein, wie Prießner auszuschalten ist. Es klappte: Der Torjäger war im zweiten Durchgang abgemeldet. Allerdings reichte der zweite Treffer von Jielg (52.) nicht, um die Partie noch zu drehen. · ll

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