Lokalmatador triumphiert über zwei Kilometer / Molero läuft einsames Rennen

Fynn Grotelüschen zeigt der Konkurrenz die Hacken

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Nicht nur im Wasser flott unterwegs: Fynn Grotelüschen vom Schwimmverein Wildeshausen triumphierte über zwei Kilometer.

Wildeshausen - Diesmal hat es geklappt: Thorsten Pingel hat den 24. Wildeshauser Nikolauslauf über 12,5 Kilometer gewonnen. Nachdem der Athlet von den LSF Oldenburg im Vorjahr als Zweiter hinter Johannes Cleff (TSV Aschen) ins Ziel kam, war er jetzt der Schnellste. Dabei benötigte Pingel in 47:09 Minuten sogar zehn Sekunden mehr als 2014.

Damit hatte der 40-Jährige aber immer noch ein sattes Polster auf seine Verfolger: Der zweitplatzierte Steven Jungeilges (1.TCO „Die Bären“/48:06) folgte 57 Sekunden, Stephan Dodemann (Lauftreff Ganderkesee/ 48:38) als Dritter sogar fast anderthalb Minuten dahinter. Schnellste Frau im 181-köpfigen Starterfeld war Kai Sachtleber (1.TCO „Die Bären“/55:53).

Weil der Radweg an der B213 unter Wasser stand, hatte Organisator Torsten Iverssen vom Lauf-Team Wildeshausen den gewohnte Streckenverlauf verändern müssen. Das führte dazu, dass die sonst 6,4 Kilometer lange Mitteldistanz diesmal 100 Meter kürzer ausfiel.

Vom Start weg lief Miguen Molero ein einsames Rennen. Der Mann von Spiridon Schleswig gewann in 21:34 Minuten und hatte damit mehr als vier Minuten Vorsprung auf Mathias Freese (DSC Oldenburg/ 25:45), der Jens Oliver Müller (Harpstedter TB/25:46) im Schlussspurt hinter sich ließ. Bereits als Gesamtsiebte unter 67 Startern erreichte Christiane Golenia (LC Hansa Stuhr/30:06) als schnellste Frau das Ziel.

Unverändert war die Streckenführung des Zwei-Kilometer-Laufs für die jüngeren Starter. Hier zeigte Fynn Grotelüschen (SV Wildeshausen) in 7:45 Minuten der Konkurrenz die Hacken. Außer dem Lokalmatador, der das Rennen bereits 2013 gewonnen hatte, blieb nur noch Jannis Lueken (TSV Großenkneten/7:55) unter der Acht-Minuten-Marke. Dritter wurde Luke Berger (VfL Wildeshausen/8:22).

„Es hat alles 100-prozentig funktioniert“, freute sich Torsten Iverssen, nachdem auch der Letzte unter insgesamt 309 Ausdauersportlern die Ziellinie überquert hatte. „Dafür, dass wir kaum Werbung gemacht haben, ist die Teilnehmerzahl in Ordnung – es kommen immer viele ,Wiederholungstäter‘“, erläuterte Iverssen. Der Organisator freute sich über durchweg „positives Feedback“ von den Aktiven und das – mal abgesehen vom steifen Wind – passende Laufwetter. „Wir halten auf jeden Fall an unserem Konzept fest“, bekräftigte Iverssen.

mar

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