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Lisa Maus verpasst Neerstedts Heimspiel gegen MTV Tostedt

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Von: Jürgen Prütt

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Neerstedts Kreisläuferin Lisa Maus beim Fallwurf.
Fehlt dem TV Neerstedt wohl noch eine Weile: Kreisläuferin Lisa Maus (beim Wurf) hat sich den kleinen Finger gebrochen. © Tamino Büttner

Neerstedt – Mit Ausnahme von Kreisläuferin Lisa Maus steht Trainerin Cordula Schröder-Brockshus bei den Oberliga-Handballerinnen des TV Neerstedt für das Heimspiel gegen den MTV Tostedt an diesem Samstag, 17 Uhr, der gesamte Kader zur Verfügung. „Lisa hat sich den kleinen Finger gebrochen und wird wohl noch etwas länger ausfallen“, berichtet die B-Lizenzinhaberin. Wie schon bei der 21:27-Niederlage beim ATSV Habenhausen werden Delia Mathieu und Katharina Stuffel den Part der ehemaligen Huderin in der Nahwurfzone übernehmen.

Acht Spiele bleiben dem TV Neerstedt noch, um in der Tabelle mindestens zwei Teams hinter sich zu lassen. Besser wären drei. Denn Rang zwölf, den aktuell mit 12:24 Zählern der TV Neerstedt innehat, könnte am Ende der Saison zum Relegationsplatz werden, den direkten Abstieg bedeuten oder aber auch – im besten Fall – zum Klassenerhalt ohne Umweg über die Relegation reichen. Entscheidend hierfür ist die Situation in den 3. Ligen. Steigen drei Teams in den Bereich Niedersachsen/Bremen ab, dann müssen die Zwölften in den Oberligen Nordsee und Niedersachsen direkt runter. Drei Spieltage vor Ende der Saison in den 3. Ligen steht aktuell nur der VfL Stade auf einem Direktabstiegsplatz.

Mit einem Sieg gegen den MTV Tostedt würden die Neerstedterinnen den Tabellenelften SV Werder Bremen II (13:25 Punkte) überflügeln. „Auf Werder gucke ich nicht“, ist die Zweitliga-Reserve von der Weser für Cordula Schröder-Brockshus aufgrund der personellen Möglichkeiten kein ernsthafter Abstiegskandidat.

Dann vielleicht schon eher der kommende Gegner. 15:21 Zähler hat der MTV Tostedt als Neunter des Klassements auf dem Konto. Mit einem Sieg würde der TV Neerstedt bis auf einen Punkt an die Crew aus dem Landkreis Harburg heranrücken. Einen Heimerfolg hält Cordula Schröder-Brockshus durchaus für möglich: „In Tostedt gab es für uns meist nichts zu holen, zuhause haben wir in der vorigen Saison aber mit 29:21 gewonnen.“

Gefahr geht beim MTV von der linken Seite aus, wo Justine Daniel (110 Saisontreffer) mächtig Dampf macht. „Wir dürfen vorne nicht zu hektisch werden, Tostedt bestraft das sofort“, weiß Cordula Schröder-Brockshus um die Stärke der Gäste im Umschaltspiel. Die Partie werde in der Abwehr entschieden, glaubt Neerstedts Übungsleiterin. „Wir wollen Tostedt bei 20 bis 22 Toren halten“, unterstreicht die 29-Jährige.

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