Linksverteidiger glänzt als „Elferkiller“

„VGH Masters“: Philipp Finger und Robin Landgraf gewinnen eFootball-Kreisentscheid

TSV-Fußballabteilungsleiter Hannes Theile (links) und der stellvertretende Kreisvorsitzende Michael Koch (rechts) beglückwünschen Philipp Finger (Zweiter von links) und Robin Landgraf vom VfL Wildeshausen zu ihrem Sieg beim VGH-Masters-Kreisentscheid.
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Gratulation: TSV-Fußballabteilungsleiter Hannes Theile (l.) und der stellvertretende Kreisvorsitzende Michael Koch (r.) beglückwünschen Philipp Finger (2. v. l.) und Robin Landgraf vom VfL Wildeshausen zu ihrem Sieg beim VGH-Masters-Kreisentscheid.

Großenkneten – Dass sie beim VfL Wildeshausen mit der Spielkonsole umzugehen wissen, ist inzwischen hinlänglich bekannt. 2019 hatten Ole Lehmkuhl und Nils Schlüter die erste eFootball-Meisterschaft des NFV-Kreises Oldenburg-Land/Delmenhorst gewonnen. Nun traten Philipp Finger und Robin Landgraf in ihre Fußstapfen: Das Duo, das auf dem Feld für die Wildeshauser Kreisliga-Mannschaft kickt, siegte beim eFootball-Kreisentscheid des „VGH Masters“. Im Endspiel setzten sich die Wildeshauser mit 3:1 gegen Tim Weiand und Jonas Scheffler vom VfL Stenum durch. Beide Teams qualifizierten sich für die Finalrunde des Wettbewerbs auf Niedersachsenebene Ende Januar.

Der Kreis-Qualifier fand unter 2G-Regeln im Vereinsheim des TSV Großenkneten statt. Die Turnierleitung und das gesamte technische Equipment stellte der Niedersächsische Fußballverband (NFV). Gespielt wurde die Fußballsimulation „Fifa 22“ auf der Playstation 4 im Modus „2 vs. 2“. Trotz der kritischen Coronasituation nahmen insgesamt 15 Mannschaften aus dem Fußballkreis Oldenburg-Land/Delmenhorst teil.

Die Wildeshauser Finger und Landgraf taten sich in der Gruppenphase schwer. Im ersten Spiel gegen die SF Wüsting-Altmoorhausen lagen sie zur Pause mit 0:1 hinten und kassierten direkt nach dem Seitenwechsel sogar das 0:2. Doch mit höchster Konzentration drehten die Huntestädter die Partie und gewannen noch mit 4:2. Sonst wäre es für sie eng geworden, denn gegen ihre späteren Finalgegner aus Stenum verloren sie in der Vorrunde mit 0:1 und erreichten als Gruppenzweiter die K. o.-Runde. Stenum gewann wie die anderen Gruppenersten GW Kleinenkneten, TV Munderloh und Borussia Delmenhorst alle Spiele der Gruppenphase.

„Es ist nicht immer nur die Reaktionsschnelligkeit entscheidend. Manchmal braucht man auch etwas Glück. Da muss man das Momentum auf seiner Seite haben“, meinte Robin Landgraf.

Hatten das Momentum auf ihrer Seite: die späteren Sieger Robin Landgraf (l.) und Philipp Finger vom VfL Wildeshausen.

Während sich der VfL Stenum im Viertelfinale mit 3:2 gegen den Harpstedter TB (Ben-Erik Bragula/Noah Wehrmann) behauptete, mussten Landgraf und Finger gegen GW Kleinenkneten (Sebastian Bartelt/Kenneth Krümpelmann) „nachsitzen“. Nach einem 0:2-Rückstand glich das VfL-Tandem zum 2:2 aus und triumphierte schließlich im Elfmeterschießen. „Philipp war da der Elferkiller“, lobte Mittelfeldspieler Landgraf seinen Partner, der von Haus aus eigentlich Linksverteidiger ist.

Im Halbfinale bezwang Stenum die Vorjahressieger Svjatoslav Maltsev und Nico Kempfert von Borussia Delmenhorst mit 3:2, während Landgraf und Finger sicher mit 2:0 gegen den TV Munderloh (Bent Geitner/Azzam Dib) gewannen. Im Finale revanchierten sich die Wildeshauser schließlich mit 3:1 für die Vorrundenniederlage. Das Spiel um den dritten Platz gegen den TV Munderloh entschied Borussia klar mit 5:1 für sich. Die drei besten Teams durften sich über Sachpreise im Wert von insgesamt 500 Euro freuen.

„Insgesamt war es ein rundum gelungenes Turnier“, bilanzierte TSV-Fußballabteilungsleiter Hannes Theile. Dass die beiden Teams des Ausrichtervereins die Gruppenphase nicht überstanden, tat seiner Freude keinen Abbruch. „Dafür war das Teilnehmerfeld in diesem Jahr einfach zu stark“, sagte Paul Kues, der sonst das Tor der Kneter Kreisliga-Mannschaft hütet.

Aus nach der Gruppenphase: Die Lokalmatadore Timo Pöthig (l.) und Björn Wohlers vom TSV Großenkneten verpassten den Sprung in die K.o.-Runde.

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