Erstliga-Faustballer des Ahlhorner SV schauen in der Tabelle zuerst nach unten

Ligaverbleib hat für Albrecht Priorität

In Hannover dabei, gegen Berlin nicht: Abwehrspieler Erik Grotelüschen. Foto: Marquart

Ahlhorn – Es war ein Unterschied wie Tag und Nacht. Da zeigten die Erstliga-Faustballer des Ahlhorner SV im Derby beim TV Brettorf eine völlig desolate Leistung und gingen mit 0:5 baden, und nur zwei Tage später gewann die Crew um Spielertrainer Tim Albrecht mit 5:4 beim bis dahin ungeschlagenen Spitzenreiter TSV Hagen 1860. „Freitagsspiele in Brettorf haben uns noch nie gelegen. In Hagen hatten wir uns eigentlich gar nichts ausgerechnet und sind mit einer Egal-Einstellung ins Spiel gegangen – gerade deshalb lief es dann so gut“, versucht sich Tim Albrecht an einer Erklärung.

Durch den Sieg über den Primus können die Ahlhorner etwas entspannter in die Auswärtspartie beim TK Hannover (Sonnabend, 16 Uhr) und das anschließende Heimspiel gegen die Berliner TS (Sonntag, 11 Uhr) gehen. Mit nun 4:6 Zählern belegt der ASV den vierten Tabellenplatz, punktgleich mit dem Fünften Leichlinger TV und dem Sechsten Berliner TS. „Aktuell schauen wir aber nur nach unten. Uns trennt nur ein Sieg vom Letzten. Wir wollen jetzt schnellstmöglich den Ligaverbleib fix machen“, sagt Tim Albrecht.

Zu seiner Überraschung leuchtet die rote Laterne aktuell beim TK Hannover, der in der laufenden Hallenrunde erst einmal gewinnen konnte. Doch dieser Sieg hatte es in sich: Zum Saisonauftakt überraschte der TKH mit dem 5:4 über den VfK 01 Berlin. Anschließend setzte es ausnahmslos Niederlagen. Allerdings mussten die Leinestädter auch mehrfach auf ihren starken Schlagmann Christos Michalakis verzichten. „Wenn er einen guten Tag hat, bekommt jeder Gegner Probleme. Ohne ihn hat es der TKH schwer, Spiele zu gewinnen“, meint Tim Albrecht. Merlin Sommer konnte Michalakis als Hauptangreifer jedenfalls nicht adäquat ersetzen. „Ich gehe aber davon aus, dass Christos gegen uns dabei ist“, glaubt Tim Albrecht. Sein Team habe sich in den vergangenen Jahren in Hannover meistens gut verkauft. „Und jetzt wollen wir an die Leistung aus Hagen anknüpfen.“

Die Berliner TS hatte Tim Albrecht vor der Saison eigentlich als schwächstes der acht Teams in der Nordstaffel eingestuft. Umso überraschender waren die beiden Siege des Aufsteigers gegen den VfL Kellinghusen (5:3) und den TK Hannover (5:3). „Sie werden immer besser, und wenn Timon Lützow seine Eigenfehler weglässt, ist es schwer gegen sie zu bestehen“, erklärt Tim Albrecht: „Trotzdem ist es ein Spiel, das wir gewinnen können und sollten – gerade in eigener Halle.“

Auch wenn Schlagmann Christoph Johannes (Knie) und Abwehrspieler Mats Albrecht (Oberschenkel) immer noch ein bisschen angeschlagen sind, können die Ahlhorner in Bestbesetzung nach Hannover fahren. Am Sonntag müssen sie dann auf Erik Grotelüschen verzichten. Der Abwehrspieler konnte seinen Dienst nicht tauschen. „Aber abwehrtechnisch sind wir sonst ja gut aufgestellt“, findet Tim Albrecht.  mar

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