Lennart Flege erlebt eine Enttäuschung – 1:4

Energisch im Zweikampf: Wildeshausens Alexander Dreher. Foto: Krüger

Wildeshausen – Die Defensive ist in der laufenden Wintervorbereitung bislang das Prunktstück des VfL Wildeshausen gewesen. In seinen ersten vier Testspielen hatte der Fußball-Landesligist zusammengerechnet lediglich zwei Gegentreffer kassiert. Und nun das: Beim Bremen-Liga-Zweiten TuS Schwachhausen bezogen die Krandel-Kicker eine 1:4 (1:1)-Niederlage. „Das ist schon enttäuschend, obwohl es nur ein Testspiel war“, sagte Lennart Flege, der Wildeshausens privat verhinderten Co-Trainer Patrick Meyer vertrat.

Dabei war der frühere VfL-Abwehrchef mit den ersten 45 Minuten auf dem Kunstrasenplatz an der Konrad-Adenauer-Allee „eigentlich total zufrieden“. Die Gäste ließen die Bremer zunächst kommen und schalteten im 4-4-2 bei Ballgewinn blitzschnell um. Auf diese Weise entstand auch das 1:1: Nach Balleroberung von Alexander Kupka ging Michael Eberle steil und bediente den Torschützen Robin Ramke (42.). Zuvor hatte Max-Benjamin Falldorf das 1:0 für Schwachhausen erzielt (35.). „Bis dahin haben wir relativ wenig zugelassen, aber da waren wir nicht entschlossen genug“, meinte Flege. Vor allem Rechtsverteidiger Alexander Dreher war energisch in die Zweikämpfe gegangen und hatte seine Nebenleute gut dirigiert.

Die zweite Halbzeit fand Flege dann sehr enttäuschend. „Wir haben ohne Mut, teilweise körperlos und ohne den nötigen Willen gespielt – dann kegelt dir so eine gute Mannschaft leicht mal drei Dinger rein“, sagte der 30-Jährige. Per Sonntagsschuss aus 25 Metern erhöhte Falldorf zunächst auf 2:1 (55.), ehe er mit seinem dritten Treffer an diesem Tag auch das 3:1 besorgte (70.). Das 4:1 markierte Christian Schwarz (75.).  mar

VfL Wildeshausen: Pundsack - Schneider, Ramke, J. Lehmkuhl, Kant (85. Finger), Eberle, Ole Lehmkuhl (30. Schütte), Kupka (60. Glück), Ostendorf, Feldhus (70. Tramitzke), Dreher.

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