Angreifer wechselt vom SV Ramlingen/Ehlershausen

Lennart Feldhus kehrt zum VfL Wildeshausen zurück

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Zurück im Krandel: Lennart Feldhus stürmt wieder für den VfL Wildeshausen.

Wildeshausen - Von Sven Marquart. Der „Turm“ ist wieder da! Im Sommer 2017 hatte Lennart Feldhus den VfL Wildeshausen studienbedingt verlassen. Anschließend stürmte der 1,95 Meter lange Angreifer anderthalb Jahre für den hannoverschen Fußball-Landesligisten SV Ramlingen/Ehlershausen. Jetzt kehrt der Torjäger zurück. Damit verfügen die Krandel-Kicker im Kampf um die Bezirksliga-Meisterschaft über eine weitere Waffe.

„Eigentlich wollten wir im Winter personell nichts machen. Allerdings war immer klar, dass Lennart wieder zu uns kommt, wenn er wieder zu Hause wohnt“, berichtet VfL-Coach Marcel Bragula. Obwohl Feldhus sein BWL-Studium noch nicht abgeschlossen hat, hat er seinen Lebensmittelpunkt wieder ins heimische Wardenburg verlagert, weil er künftig nur noch an ein bis zwei Tagen pro Woche an der Hochschule Hannover sein muss.

„Lennart ist als Freund gegangen und kommt als Freund zurück. Außerdem wachsen Mittelstürmer genauso wie Linksverteidiger nun mal nicht auf den Bäumen“, freut sich Bragula über die willkommene Verstärkung. Aus zwei gemeinsamen Landesliga-Spielzeiten weiß er um die Qualitäten des 25-jährigen Rückkehrers. Mit 14 Treffern trug Feldhus in der Serie 2015/2016 maßgeblich dazu bei, dass der VfL Wildeshausen den Klassenerhalt schaffte. In der Folgesaison konnte er mit seinen sechs Treffern den Abstieg nicht verhindern.

„Stark im Abschluss und beim Kopfballspiel, trotz seiner Körpergröße eine gute Technik sowie eine gute Ballan- und -mitnahme“, zählt Bragula die Vorzüge des Offensivmannes auf. Während seiner ersten VfL-Zeit half Feldhus auch schon mal im zentralen Mittelfeld aus. „Aber ich sehe ihn ganz klar in der Spitze“, bekräftigt Bragula. Zwar ist der Bezirksliga-Spitzenreiter mit René Tramitzke im Sturmzentrum vorzüglich besetzt. Allerdings kann der amtierende Torschützenkönig berufsbedingt derzeit nicht regelmäßig trainieren. „Deshalb ist es gut, dass wir auf dieser Position jetzt eine weitere Option haben“, erklärt Bragula.

Aufgrund Feldhus’ Statur dürfte der Tabellenführer künftig noch schwerer auszurechnen sein. „Lennart kannst du auch mal mit einer Flanke aus dem Halbfeld anspielen, wenn du gegen einen tiefstehenden Gegner nicht durchkommst“, erläutert Bragula. Zudem schätzt er den Charakter und die Zuverlässigkeit des Angreifers.

Beim SV Ramlingen/Ehlershausen kam Feldhus eher unregelmäßig zum Einsatz. „Die letzten anderthalb Jahre waren schwierig. Ich habe vier Spiele von Anfang an gemacht und bin ein paarmal eingewechselt worden“, erzählt Feldhus. In der vergangenen Saison brachte er es im RSE-Trikot auf drei, in der laufenden Saison auf zwei Treffer für den Tabellenvierten der Landesliga Hannover. Zudem lief er zehnmal für das Ramlinger Bezirksliga-Team auf. „Ansonsten habe ich mich nur mit Training fitgehalten“, ergänzt er.

„Aber Lennart braucht keine Eingewöhnungszeit. Er kennt das Umfeld, 80 Prozent der Mannschaft und mich als Trainer“, meint Bragula. Zudem verfolgte Feldhus auch nach seinem Wechsel zu RSE viele Wildeshauser Partien als Zuschauer. „Der Kontakt ist nie abgerissen. Es war von vornherein klar, dass ich zurückkomme. Das war alternativlos. Jetzt freue ich mich, wieder hier zu sein und mehr zu spielen“, betont der Blondschopf.

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