Torjäger gibt VfL Oythe den Zuschlag

Lennart Feldhus spielt nach seinem Abschied vom VfL Wildeshausen auch weiterhin in der Fußball-Landesliga

Der Ex-Wildeshauser Lennart Feldhus hat schon einmal das Trikot des VfL Oythe anprobiert.
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Passt: Der Ex-Wildeshauser Lennart Feldhus hat schon einmal das Trikot seines neuen Vereins anprobiert.

Wildeshausen – Es ist wieder ein Verein für Leibesübungen, und auch die Clubfarben bleiben die gleichen. Das Emblem auf dem rot-weißen Trikot ist aber künftig ein anderes. Gut vier Wochen nach seinem Ausstieg beim VfL Wildeshausen ist die sportliche Zukunft von Lennart Feldhus geklärt. Der lange Angreifer wird auch in der kommenden Saison in der Fußball-Landesliga auf Torejagd gehen. Dann allerdings für den VfL Oythe. Beim Vechtaer Stadtteilclub spielen in Marcel Hesselmann (27) und Janek Jacobs (27) bereits zwei andere Ex-Wildeshauser.

„Als wir mitbekommen haben, dass Lennart in Wildeshausen aufhört, haben wir gleich Kontakt aufgenommen“, berichtet Oythes Fußballobmann Andreas Mitzlaff. Damit war sein Verein in guter Gesellschaft. „In den Tagen hat bei mir oft das Telefon geklingelt“, erzählt Feldhus. „Ambitionierte Kreisligisten, Bezirksligisten und mehrere Landesligisten“ wollten den Mittelstürmer haben. Nach einem Treffen mit VfL-Coach Raphael Dornieden und zwei Zusammenkünften mit Fußballobmann Mitzlaff gab er schließlich Oythe den Zuschlag. „Das ist eine gute Adresse“, findet Feldhus. Nicht nur sportlich. Denn von Lutten, wo der Betriebswirt seit vergangenem Sommer wohnt, „sind es Luftlinie nur zwei Kilometer bis zum Oyther Berg – ich kann also mit dem Fahrrad zum Training fahren, wenn ich Bock darauf habe“.

Mitzlaff freut sich über die Zusage des 27-Jährigen. „Mit seiner körperlichen Robustheit ist Lennart ein Stürmertyp, den wir so bisher nicht im Kader hatten“, sagt er. Tatsächlich überragt der „Turm“, wie er aufgrund seiner 1,95 Meter Körpergröße in Wildeshausen ehrfurchtsvoll genannt wurde, seine künftigen Offensivkollegen Nico Emich (1,80), Jaka Kuhar (1,87) und Lie Sillah (1,85) doch recht deutlich.

„Lennart ist ein gestandener Landesliga-Spieler. Wir erwarten, dass er uns flexibler macht und auch das eine oder andere Kopfballtor erzielt“, erläutert Mitzlaff. Dass Feldhus weiß, wo das Tor steht, hat er auch schon an der Hasenweide unter Beweis gestellt: Beim bislang letzten Wildeshauser Gastspiel in Oythe im August 2019 markierte er – allerdings mit dem Fuß – den Führungstreffer für sein Ex-Team. Am Ende hieß es 1:1.

„Der erste Eindruck ist sehr gut. In Oythe wird ambitioniert Fußball gespielt. Das Umfeld ist familiär, und die neue Sportanlage ist bestens ausgestattet“, schwärmt Feldhus von seinem neuen Verein, der in dieser Woche noch einen weiteren Neuzugang im Landesliga-Kader vermeldete: Torhüter Tizian Kolhoff rückt aus der VfL-Reserve in die erste Oyther Mannschaft auf.

Der 21-jährige Goldenstedter bildet künftig mit Lukas Katarius (21) das Torhüterduo, weil Arne Torliene (24) nach Bad Zwischenahn umgezogen ist und sich dem Bezirksligisten SV Altenoythe angeschlossen hat. Andreas Gergert (20) ist ebenfalls nicht mehr dabei. Der Mittelfeldspieler wird aufgrund einer beruflichen Veränderung kürzertreten und zum Cloppenburger Kreisligisten SV Peheim wechseln.

Ansonsten bleibt das Oyther Aufgebot, das aktuell 20 Namen umfasst, zusammen. Chefcoach Raphael Dornieden, Co-Trainer Daniel Roth, Torwarttrainer Karl-Heinz Egbers und Betreuer Werner Mucker hatten bereits im Februar für die Saison 2021/2022 zugesagt.

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