Oldenburger gewinnt 22. Wildeshauser Nikolauslauf / Insgesamt 340 Starter

Lennart Fastenau schneller als „Niko Laus“

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Das Siegerquartett über 6,4 Kilometer: Andreas Zoll (v.l.), Paul Senger, Christian Bunke und Ibrahim Alzoher.

Wildeshausen - Roter Mantel, weißer Rauschebart und Zipfelmütze – beim 22. Wildeshauser Nikolauslauf durfte einer natürlich nicht fehlen: In voller Montur ging Andrée Ferneding als „Niko Laus“ getarnt auf die 12,5 Kilometer lange Strecke. Trotz seiner unvorteilhaften Kluft belegte der Spaßvogel vom Team Laufrausch in respektablen 1:00:51 Stunden den 71. Platz unter 187 Startern.

Der Sieger des Hauptlaufes, Lennart Fastenau vom 1. TCO „Die Bären“, war da schon längst im Ziel. Der 27-Jährige Oldenburger verwies in 45:52 Minuten Axel Schneider (LSF Oldenburg/46:40) und seinen Vereinskollegen Steven Jungeilges (47:11) auf die Plätze zwei und drei. „Das war wahnsinnig schnell“, meinte Organisator Torsten Iverssen vom Lauf-Team Wildeshausen. Vorjahressieger Waldemar Trudrung (SG akquinet Lemwerder) war 2012 aber noch eine gute Minute flotter unterwegs (44:51).

Während Lennart Fastenau zuletzt vor fünf Jahren in Wildeshausen startete, waren Schneider und Jungeilges erstmals dabei. „Die Strecke war sehr gut und leicht zu laufen“, lobte Axel Schneider und scherzte: „Eigentlich bin ich nur wegen der guten Suppe gekommen.“ Denn zur Stärkung spendierte das Lauf-Team den Sportlern Tomaten- und Gemüsesuppe.

Die heiße Mahlzeit hatte sich Hans Jürgen Büse redlich verdient. Der Schwaneweder absolvierte nicht nur den Hauptlauf (146. in 1:12:19 Stunden), sondern war zuvor bereits über 6,4 Kilometer (33. in 34:38 Minuten) dabei. Hier gewann Andreas Zoll (EWE Wattloopers/23:51) vor Paul Senger. Der Schwimmer des SV Wildeshausen war lediglich 18 Sekunden langsamer als der Sieger. Um einiges größer war der Abstand zum drittplatzierten Christian Bunke (SG akquinet Lemwerder), der zeitgleich mit seinem Vereinskollegen Ibrahim Alzoher die Ziellinie überquerte (26:16).

Im Zwei-Kilometer-Schü lerlauf war Fynn Grotelü schen (VfL Wildeshausen/8:05) eine Klasse für sich. Fabian Bernau (Wallschule/8:54) und Matti Ertel (Harpstedter TB Triathlon/9:06) belegten die Plätze zwei und drei.

Von den insgesamt 340 Startern der drei Läufe stellte der Wildeshauser Lauftreff allein 31. Das Berufliche Gymnasium Wildeshausen war mit einem 20-köpfigen Laufkursus vertreten, den Torsten Iverssen seit den Sommerferien auf das Ereignis vorbereitet hatte. „Die Resonanz freut mich. Dabei haben wir gar nicht viel Werbung gemacht“, bilanzierte Torsten Iverssen. Viele Läufer hätten in der Vergangenheit gute Erfahrungen in Wildeshausen gemacht. „Und so sollte es nach 22 Jahren ja auch sein.“ · mar

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