U 12-Faustballerinnen holen Landestitel

Leni Hasselberg ist Brettorfs Trumpf

Landesmeister der weiblichen U 12: Martje Wickmann (hinten von links.), Leni Hasselberg, Nina Garms, Emma Ahrens (vorne von links) und Leni Garms vom TV Brettorf demonstrierten in Diepenau eindrucksvoll ihr Können.
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Landesmeister der weiblichen U 12: Martje Wickmann (h. v. l.), Leni Hasselberg, Nina Garms, Emma Ahrens (v. v. l.) und Leni Garms vom TV Brettorf demonstrierten in Diepenau eindrucksvoll ihr Können.

Landkreis – Bei den ersten Landesmeisterschaften der männlichen und weiblichen Jugend nach der Coronapause hat der Faustball-Nachwuchs aus Ahlhorn, Brettorf und Huntlosen erfolgreich abgeschnitten. Bei der U 12 und U 16 stand in jeder Spielklasse mindestens ein Team aus den Gemeinden Dötlingen oder Großenkneten auf dem Podest.

Weibliche U 12

Ungeschlagen marschierten die Crew des TV Brettorf zum Titelgewinn. In einer einfachen Runde im Modus jeder gegen jeden wusste sie dabei gegen die Konkurrenz zu bestehen. Bereits im Landkreisduell mit dem TV Huntlosen demonstrierten die Brettorferinnen ihr Können (11:4, 11:1) und legten auch gegen den späteren Zweitplatzierten MTV Wangersen konzentriert nach (11:5, 12:10). Mit weiteren Erfolgen gegen den TV Jahn Schneverdingen (11:4, 11:9) und den MTV Diepenau (11:2, 11:6) machte Brettorf den Landesmeistertitel perfekt. „Unser Vorteil gegenüber den anderen Mannschaften war unser Angriff“, berichtete TVB-Trainerin Silvia Düßmann. Martje Wickmann sowie Nina und Leni Garms standen sicher in der Abwehr, Emma Ahrens sorgte für die so wichtigen Zuspiele für Leni Hasselberg, die mit ihren druckvollen Schlägen immer wieder erfolgreich punktete. „Das war eine tolle Leistung der gesamten Mannschaft“, unterstrich Düßmann. Am 21. August treten die Brettorferinnen bei der norddeutschen Meisterschaft in Bremen-Borgfeld an.

Die Mädchen vom TV Huntlosen belegten mit 2:6 Punkten am Ende Platz fünf – punktgleich mit dem Dritten und Vierten. Nach der Auftaktniederlage hatten die Huntloserinnen gegen Diepenau (5:11, 5:11) und Wangersen (7:11, 6:11) verloren. Das Spiel gegen Schneverdingen entschied der TVH mit 2:1 für sich (11:9, 10:12, 11:6).

Männliche U 12

Wie ihre Vereinskolleginnen marschierten auch die U 12-Faustballer des TVB bis ins Endspiel. In der Vorrunde hatten sie neben einem Unentschieden gegen den MTV Oldendorf (5:11, 11:7) ihre Duelle gegen den SV Moslesfehn (11:3, 11:4) und TuS Empelde (11:3, 11:5) gewonnen und schlossen die Gruppe auf dem zweiten Tabellenplatz ab. Im Halbfinale lieferten sich die Schwarz-Weißen dann einen Dreisatzkrimi gegen den TSV Essel. Das Team aus dem Kreis Stade ging zunächst in Führung (11:7), doch davon ließen sich die Brettorfer nicht aus dem Konzept bringen. Mit 11:8 und 11:5 machten sie den Finaleinzug perfekt. Im Endspiel ging es erneut gegen Gruppengegner Oldendorf. Nach dem knappen ersten Satz (9:11) war im zweiten dann die Luft raus (3:11) – die Qualifikation zur norddeutschen Meisterschaft ist allerdings sicher. „Mannschaftlich war das eine super geschlossene Leistung, auch wenn wir noch ein wenig Luft nach oben gelassen haben. Im Halbfinale haben wir toll die Nerven behalten und das Spiel noch gedreht. Im Finale haben wir gegen den starken Oldendorfer Angreifer mit unserer jungen Mannschaft lange stark dagegengehalten. Dafür, dass wir ohne gelernten Angreifer gespielt haben, war das eine tolle Leistung“, sagte Brettorfs Trainer Tobias Kläner.

Der Ahlhorner SV kam in seiner Gruppe nach Niederlagen gegen den MTV Diepenau (3:11, 6:11), TSV Bardowick (3:11, 9:11) und TSV Essel (7:11, 5:11) nicht über den vierten Platz hinaus. Immerhin: Mit dem 2:1 (11:6, 7:11, 11:5)-Sieg gegen den SV Moslesfehn schloss die Mannschaft von Trainer Ulrich Meiners das Turnier auf dem siebten Platz ab.

Weibliche U 16

Einen tollen Erfolg feierten die Huntloserinnen bei den Titelkämpfen in Ahlhorn. Mit einem starken Auftritt im Halbfinale gegen den TSV Bardowick (12:10, 11:3) schafften sie den Einzug ins Endspiel. Hier mussten sie sich zwar dem favorisierten MTV Wangersen geschlagen geben (3:11, 9:11), sicherten sich aber dennoch souverän die Qualifikation zur norddeutschen Meisterschaft. In der Vorrunde hatte der TVH zunächst 1:1 (15:14, 14:15) gegen den TV Brettorf, 0:2 (5:11, 9:11) gegen den späteren Finalgegner aus Wangersen und 2:0 (13:11, 11:7) gegen den MTV Diepenau gespielt und damit Gruppenplatz zwei belegt.

Der TV Brettorf verpasste nach Niederlagen gegen Diepenau (8:11, 10:12) und Wangersen (8:11, 10:12) mit Gruppenplatz vier das Weiterkommen, wurde mit dem 2:0-Erfolg gegen den TuS Bothfeld (11:8, 11:8) am Ende Siebter. Ahlhorn spielte in der Vorrunde unentschieden gegen Bothfeld (11:5, 7:11) und Schneverdingen (11:6, 6:11) und kassierte zum Abschluss gegen Bardowick eine 0:2-Niederlage (10:12, 6:11). Im Spiel um Platz fünf setzte sich der ASV gegen Diepenau durch (11:8, 11:5).

Männliche U 16

Bei den U 16-Jungen schafften es der ASV und der TVB derweil auf das Treppchen. Ahlhorn spielte dabei in beiden Vorrundenbegegnungen gegen den TuS Empelde (13:15, 11:7) und MTV Wangersen (6:11, 11:7) unentschieden und traf als Gruppenzweiter im Halbfinale auf den TSV Abbenseth. In dem äußerst umkämpften Duell bewiesen die Ahlhorner trotz Satzrückstand Nervenstärke und drehten die Partie noch zu einem Sieg (14:15, 11:9, 14:12). Ähnlich schien es dann auch im Endspiel zu laufen. Gegen den TuS Empelde geriet der ASV zunächst in Rückstand (6:11), kämpfte sich aber zurück (15:14). Im Entscheidungssatz gaben dann Nuancen den Unterschied zugunsten des TuS Empelde (11:13).

Direkt hinter dem Landkreiskonkurrenten platzierte sich der TV Brettorf. Auch die Schwarz-Weißen belegten, nach der Niederlage gegen Abbenseth (5:11, 6:11) und dem Sieg gegen den MTV Oldendorf (11:8, 13:11) Platz zwei in ihrer Vorrundengruppe. Im Halbfinale war dann gegen den TuS Empelde, der in ähnlicher Besetzung vor einem Jahr den deutschen U 14-Titel gewann, Endstation. Das Spiel um Bronze gewann Brettorf gegen Abbenseth mit 11:8, 11:5 – und revanchierte sich damit für die Niederlage aus der Vorrunde.

Von Sönke Spille

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