TV Brettorf gastiert beim Verfolger

Lemke reist zuversichtlich zum Faustball-Gipfel nach Berlin

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Mats Albrecht würde im äußersten Notfall beim Ahlhorner SV einspringen.

Brettorf/Ahlhorn - Gipfeltreffen in der Hauptstadt: Die noch ungeschlagenen Erstliga-Faustballer des TV Brettorf müssen an diesem Sonnabend, 16 Uhr, beim Verfolger VfK 01 Berlin antreten. Außerdem spielt der Spitzenreiter am Sonntag, 11 Uhr, beim Tabellenvorletzten Berliner TS. Mit zwei Erfolgen würde der Tabellenführer einen großen Schritt in Richtung Staffelsieg machen. Für den drittplatzierten Ahlhorner SV gilt es am Sonnabend, 16 Uhr, beim TK Hannover einen direkten Konkurrenten im Kampf um das DM-Ticket auf Distanz zu halten.

Die VfK-Halle am Steinplatz ist auch aufgrund des sehr rutschigen Bodens „nicht unsere Lieblingshalle“, sagt Tim Lemke. Brettorfs Spielertrainer kann sich lediglich an zwei oder drei erfolgreiche Auftritte beim ewigen Rivalen erinnern: „Sonst haben wir mächtig auf die Mütze bekommen.“ Doch diesmal ist der 30-Jährige ganz zuversichtlich. Er hatte den VfK beim 5:3 über den TK Hannover beobachtet. „Das hat mich nicht vom Hocker gerissen. Auch beim 5:1 gegen Hagen am letzten Wochenende hat Berlin nicht geglänzt.“ Allerdings dürften die Hausherren nach der 0:5-Hinspielklatsche angepiekst sein.

„Wir sind haushoher Favorit“

Lemke vermutet, dass VfK-Angreifer Lukas Schubert mit der Angabe viel über Schlagmann Tobias Kläner gehen wird. „Aber das hat Kellinghusens Rouven Kadgien letzte Woche auch gemacht, deshalb sind wir gut vorbereitet.“ Wichtig wird es sein, dass die Gäste ihr Leinenspiel aufziehen können. „Wir brauchen den ersten Ball auf Schuss – wenn nicht bekommen wir Probleme“, betont Lemke.

Tags darauf muss der Klassenprimus die Pflichtaufgabe bei der Berliner TS erfüllen. „Machen wir uns nichts vor: Wir sind haushoher Favorit. Wir müssen gewinnen und können nicht glänzen – das ist eine gefährliche Gemengelage“, warnt Lemke. Er erwägt deshalb, Abwehrspieler Marcel Osterloh in der Anfangsformation aufzubieten, „um einen anderen Reiz zu setzen“. Abwehrspieler Moritz Cording aus dem Brettorfer Zweitliga-Team fährt ebenso mit an die Spree wie Angreifer Malte Hollmann, der aufgrund leichter Knieprobleme am Dienstag mit dem Training ausgesetzt hatte.

Partie für Ahlhorner SV immens wichtig

Auch mit Blick auf das Restprogramm ist die Partie beim TK Hannover für den Ahlhorner SV immens wichtig. Im Falle eines Sieges könnte der ASV das Ticket für die DM-Endrunde in Mannheim-Käfertal (10./11. März) fast schon buchen. Diesbezüglich haben allerdings auch die Hannoveraner noch Ambitionen. „Gerade in eigener Halle stellt der TKH für jeden Gegner sowohl kämpferisch als auch spielerisch eine große Hürde dar“, sagt ASV-Coach Karsten Bilger. Sein Team dürfe den wuchtigen TKH-Schlagmann Christos Michalakis „nicht zur Entfaltung kommen lassen“. Bilger hofft, dass seine Abwehr stabil steht und Christoph Johannes dann ein variables Angriffsspiel aufzieht.

Da die Youngster Rafael Drenske und Andrej Macht schulisch beziehungsweise beruflich verhindert sind, tritt der ASV nur mit einem dünn besetzten Kader in der Landeshauptstadt an. Für den äußersten Notfall steht Mats Albrecht als Ersatz parat. Der Abwehrspieler konnte nach langer Verletzungspause am Mittwoch erstmals wieder vorsichtig trainieren. „Das war aber nur ein leichter Aufgalopp. Wir werden kein unnötiges Risiko eingehen und wollen Mats langsam wieder heranführen, um im Saisonendspurt eine zusätzliche Option zu haben“, bekräftigt Bilger. - mar

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