Handball: C-Jugend der HSG Harpstedt/Wildeshausen verliert in Wilhelmshaven und Elsfleth

Leistungssteigerung wird nicht belohnt

Wildeshausen - WILDESHAUSEN (him) · Mit einer deutlichen Leistungssteigerung, aber letztendlich leeren Händen ist die männliche C-Jugend der HSG Harpstedt/Wildeshausen in der Handball-Landesliga ins neue Jahr gestartet.

Bei der JSG Wilhelmshaven verlor die Mannschaft von Trainer Holger Meyer mit 32:44 (14:24), drei Tage später folgte im Nachholspiel beim Elsflether TB ein unglückliches 26:27 (7:10). Damit schließt der HSG-Nachwuchs als Aufsteiger die Hinrunde mit 2:16 Punkten auf dem letzten Tabellenplatz ab.

In Wilhelmshaven sah Holger Meyer bei seinen Jungs schon „einen großen Schritt nach vorne“. Der deutliche Endstand spiegelte das Leistungsvermögen der beiden Mannschaften nicht richtig wider. „Wir haben im Prinzip gegen zwei Spieler verloren“, erklärte Meyer. Ein Ausnahmetalent hatten die Wilhelmshavener mit Lukas Mertens auf der „Königsposition“: Der Rückraumlinke „ballerte“ sich zu 18 Toren. „So ein Talent habe ich in dieser Altersklasse noch nicht gesehen“, staunte der HSG-Coach nicht schlecht über den niedersächsischen Auswahlspieler, der in den bisherigen neun Saisonspielen insgesamt auf 143 Tore kommt. Ihm zur Seite stand in der Rückraum-Mitte Jonas Schweigart, der gegen Harpstedt/Wildeshausen 13 Treffer beisteuerte. „Diese beiden Jungs waren grandios und haben das Spiel entschieden“, urteilte Meyer. Aber auch die Leistung seiner Mannschaft stellte ihn zufrieden: „Wir haben dagegengehalten, gute Spielzüge gezeigt und immerhin 32 Tore geworfen.“ Dennoch war das Spiel schon frühzeitig entschieden, denn bis zur elften Minute hatte sich Wilhelmshaven über 2:1 und 7:1 eine 11:3-Führung herausgeworfen. Danach gestalteten die Gäste die Partie über weite Strecken ausgeglichen, ohne die Wilhelmshavener jedoch ernsthaft in Bedrängnis zu bringen.

Weitaus spannender ging es im Nachholspiel beim Elsflether TB zu. „Die Jungs haben toll gekämpft und hätten einen Punkt verdient gehabt“, berichtete Susanne Voßmeyer, die in diesem Spiel das Coaching übernommen hatte. Nach ausgeglichener ersten Spielhälfte glich die HSG Harpstedt/Wildeshausen den Drei-Tore-Rückstand zur Halbzeitpause beim 18:18 erstmals wieder aus, um anschließend sogar mit 23:22 in Führung zu gehen. Danach begann aber das Nervenflattern bei den HSG-Jungs, und als einige strittige Entscheidungen der Schiedsrichter hinzukamen, setzte sich Elsfleth entscheidend auf 27:25 ab.

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