Saison für Jasper nach OP wohl gelaufen / Welz will Abstand nach unten wahren

HTB leidet unter „Hallenkoller“

Das war’s dann wohl: Für Harpstedts Verteidiger Linus Jasper ist die Saison nach einer Schulteroperation vermutlich bereits zu Ende. Foto: Marquart

Landkreis – Der 21. Spieltag der Fußball-Kreisliga steht ganz im Zeichen des Spitzenspiels zwischen Tabellenführer TuS Heidkrug und Verfolger TSV Großenkneten (Freitag, 20 Uhr). Nach Punkten liegen die beiden Titelkandidaten gleichauf. Allerdings hat Klassenprimus Heidkrug das um elf Treffer bessere Torverhältnis.

VfR Wardenburg – Harpstedter TB (Freitag, 19.30 Uhr/Hinspiel: 1:2): Die beiden Punktspiele gegen den Ahlhorner SV und den TuS Hasbergen waren ausgefallen, und der 4:3-Testspielerfolg über den SV RW Visbek liegt schon fast drei Wochen zurück. „Seitdem haben wir einmal draußen trainiert“, berichtet Jörg Peuker. Inzwischen hat der HTB-Coach bei seiner Crew einen „Hallenkoller“ ausgemacht: „Die Jungs müssen raus und wollen spielen! Ich hoffe, dass sie ihren Frust in Energie und Einsatzfreude umwandeln können“, sagt der 45-Jährige. Im Gegensatz zu den Gästen hat der VfR Wardenburg 2019 schon ein Punktspiel bestritten (1:0 gegen den TSV Ganderkesee). „Trotzdem kann Wardenburg auch nicht in Tritt sein“, meint Peuker. Will Harpstedt noch in den Titelkampf eingreifen, ist ein Sieg eigentlich Pflicht. Der Tabellendritte muss ohne Jonas Pleus (Oberschenkelzerrung) auskommen. Wie für Jannis Bunzel (Kreuzbandriss) dürfte die Saison auch für Verteidiger Linus Jasper nach einer Schulteroperation gelaufen sein. Dafür steht Matthias Ellermann nach ausgeheiltem Wadenbeinbruch wieder zur Verfügung.

TV Munderloh – FC Huntlosen (Freitag, 19.30 Uhr/Hinspiel: 2:2): „Das ist ein Derby, und beide Teams kennen sich sehr gut“, erläutert Maik Seeger. Aus diesem Grund rechnet Huntlosens Übungsleiter damit, dass vor allem die Tagesform über den Spielausgang entscheidet. Mit den beiden Heimsiegen über den TuS Hasbergen (4:0) und den SV Achternmeer (8:1) sind die Mannen um FCH-Kapitän Sebastian Merz perfekt aus der Winterpause gestartet. Vor allem Dennis Beckmann, der in den beiden Partien insgesamt sechs Treffer erzielte, ist in blendender Verfassung. Daran wollen der 25-jährige Mittelfeldspieler und seine Teamkollegen am Heidhuser Weg anknüpfen. „Allerdings ist es für uns das erste Spiel auf Naturrasen – das ist traditionell nicht ganz einfach“, dämpft Seeger die Erwartungen. Zumindest personell hat er keinerlei Sorgen: „Ich habe 16 Namen auf dem Zettel.“

TV Dötlingen – TV Falkenburg (Freitag, 20 Uhr/Hinspiel: 5:0-Wertung): Unschöne Erinnerungen werden wach. Im Hinspiel prallten Dötlingens Angreifer Shqipron Stublla und Marcel Kant im Kampf um den Ball zusammen. Falkenburgs Keeper war kurzzeitig bewusstlos und musste mit einer Gehirnerschütterung sowie Prellungen im Kopf- und Nackenbereich ins Krankenhaus gebracht werden. Auf Bitten von Falkenburgs Trainer Georg Zimmermann brach Schiedsrichter Jörn Peters (Delmenhorster TB) die Partie beim Stand von 2:0 für Dötlingen in der 27. Minute ab. Staffelleiter Thomas Luthardt wertete die Begegnung als 5:0. „Shqipron kann man da keinen Vorwurf machen“, findet Dötlingens Trainer Markus Welz. Trotzdem hatte sein Torjäger an der Sache zu knabbern. Gegen den Tabellenvierzehnten will Welz „unbedingt drei Punkte holen, um den Abstand nach unten zu wahren“. Er rechnet damit, dass die „Falken“ tief stehen werden: „Das birgt immer die Gefahr in einen Konter zu laufen.“ Während der Einsatz des kranken Enis Stublla unwahrscheinlich ist, hat Welz im Fall von Maximilian Struve noch Hoffnung: „Mal gucken, wie das Abschlusstraining läuft.“ Dafür haben Roman Seibel und Shqipron Stublla ihre grippalen Infekte überwunden  mar

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