TV Brettorf siegt am Heimspieltag gegen TSV Essel und verliert gegen TV Voerde

Laura Koletzek rettet mehrfach sehenswert

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Brettorfs Abwehrspielerin Laura Koletzek „kratzte“ einige schwierige Bälle weg.

Brettorf - Die Zweitliga-Faustballerinnen des TV Brettorf haben ihren Heimvorteil genutzt und gegen den TSV Essel ihren ersten Saisonsieg eingefahren. Ein weiterer hätte anschließend gegen den TV Voerde folgen können, doch nach einer 2:0-Satzführung verlor der Aufsteiger noch mit 2:3.

Dennoch war Bernd Ellinghusen mit dem Abschneiden seiner Schützlinge nicht unzufrieden. „Das lässt hoffen! Wenn wir so weitermachen, ist das Ziel Klassenerhalt mehr als realistisch“, sagte der TVB Coach.

TV Brettorf – TSV Essel 3:0 (11:8, 14:12, 14:12): Im Vergleich zum Saisonauftakt klappte das Zusammenspiel bei den Brettorferinnen schon viel besser, auch wenn die Abstimmung noch nicht perfekt war. „Das sind aber nur Feinheiten – daran müssen wir noch schleifen“, meinte Bernd Ellinghusen. Außerdem kehrte die in der Vorwoche verhinderte Kapitänin Sabrina Rohling aufs Feld zurück. „Dadurch kam unsere Angabe diesmal zuverlässig – das hat uns gerade in der Endphase geholfen“, freute sich Bernd Ellinghusen. Außerdem machte die Brettorfer Abwehr auf dem nassen Rasen einen prima Job und „kratzte“ etliche Bälle weg. Besonders Laura Koletzek hatte hinten links einige tolle Aktionen. „Sie hat wirklich ein paar starke Dinger rausgeholt“, lobte Bernd Ellinghusen die 18-Jährige.

TV Brettorf – TV Voerde 2:3 (11:9, 11:7, 8:11, 12:14, 6:11): Gegen den Erstliga-Absteiger schickte Ellinghusen zunächst die identische Formation (Sabrina Rohling, Rika Meiners, Karen Kläner, Michele Werth, Laura Koletzek) ins Rennen. Nach dem Gewinn der ersten beiden Sätze steuerte der TV Brettorf geradewegs auf den Sieg zu. Doch dann musste Angreiferin Rika Meiners passen. Die U 18-Weltmeisterin laboriert seit der WM-Vorbereitung an einer Oberschenkelverletzung und war dick getaped ins Spiel gegangen. Im dritten Durchgang wurden die Schmerzen zu groß. Für Rika Meiners kam Laura Cording aufs Feld. Sabrina Rohling übernahm neben der Angabe nun auch den Rückschlag. „Wir hatten danach zwar noch gute Aktionen im Angriff, aber auch den einen oder anderen Fehler – die Mädchen müssen lernen, mit solchen Situationen fertig zu werden“, bemerkte Bernd Ellinghusen, der bei seinem Team die „nervliche Festigkeit“ vermisste: „Während Voerde bei einem 0:2 erst richtig anfängt, lassen wir die Ohren hängen.“

Am Sonntag treffen in Wuppertal die drei Tabellenletzten aufeinander. Die siebtplatzierten Brettorferinnen spielen zunächst gegen Schlusslicht SV Düdenbüttel und anschließend gegen den Vorletzten Ohligser TV. „Wenn wir da zwei Punkte mitnehmen, ist das eine gute Tendenz“, erklärte Bernd Ellinghusen. · mar

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