Coach hört aus privaten Gründen auf / Co-Trainer Wennmann übernimmt

GWK lässt Lenkeit schon jetzt ziehen

Das war’s: Dirk Lenkeit (links) ist nicht mehr GWK-Coach. Foto: Büttner

Kleinenkneten - Von Sven Marquart. Am Saisonende sollte ohnehin für ihn Schluss sein. Während der coronabedingten Zwangspause kamen Trainer Dirk Lenkeit und der SV GW Kleinenkneten nun jedoch überein, die anstehende Trennung bereits jetzt zu vollziehen. Neuer Coach beim Tabellensiebten der 2. Fußball-Kreisklasse ist der bisherige Co-Trainer Michael Wennmann.

Für seinen Ausstieg führt Lenkeit vor allem private Gründe an. „Ich brauche ein bisschen Abstand, schließlich renne ich jetzt seit 50 Jahren auf Fußballplätzen rum. Außerdem werde ich im Mai zum zweiten Mal Opa“, erläutert der Wildeshauser. Da der Übungs- und Spielbetrieb derzeit ohnehin auf Eis liegt, sei es sinnvoll, den Trainerwechsel einige Wochen eher vorzunehmen als eigentlich angedacht. „Was bringt es noch, bis Juni weiterzumachen und dann zu gehen?“, fragt Lenkeit rhetorisch. Stattdessen kann sein Nachfolger bereits jetzt mit Volldampf ans Werk gehen. „Zumal ich ohnehin nicht glaube, dass in dieser Saison noch gespielt wird“, meint Lenkeit.

Der 55-Jährige war im Sommer 2018 nach Kleinenkneten gekommen und hatte die Grün-Weißen trotz zahlreicher Abgänge in der vergangenen Spielzeit der 2. Kreisklasse auf den siebten Platz geführt. Davor gab er beim VfL Wildeshausen II und SC Colnrade die Anweisungen. „Ich habe anderthalb Jahre Spaß gehabt, aber jetzt ist auf jeden Fall erstmal Pause“, erklärt Lenkeit. Allerdings hält es der gebürtige Rheinländer mit Franz Beckenbauer: „Schaun mer mal! Man weiß nie, ob und wann sich doch noch mal was ergibt.“

Die GWK-Verantwortlichen lassen den Übungsleiter schweren Herzens ziehen. „Dirk hat sich wirklich um den Verein verdient gemacht. Er hat sich ganz stark eingesetzt. Ich möchte mich bei ihm für die gute Zusammenarbeit bedanken“, sagt der Vorsitzende Andreas Scholz.

Nach einem Nachfolger für Lenkeit musste der GWK-Chef jedoch nicht lange fahnden. So rückt der bisherige Co-Trainer Michael Wennmann per sofort in die erste Reihe. „Michael ist hochmotiviert und kommt bei der Mannschaft supergut an“, ist Scholz glücklich über die Zusage des 34-Jährigen.

„Ich freue mich über das mir entgegengebrachte Vertrauen“, sagt Wennmann. Er ist bereits mit Feuereifer bei der Sache. „Jetzt geht es darum, den Kader für die kommende Spielzeit zusammenzustellen, auch wenn das in der jetzigen Phase etwas schwieriger ist als sonst“, erläutert der neue GWK-Coach.

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