HSG lässt beim ersten Saisonsieg in der zweiten Hälfte nur fünf Gegentreffer zu

Steinberg-Sieben von Beginn an hellwach – 22:14

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Hart bedrängt: Fenja Schröder (am Ball) versucht sich durchzusetzen.

Wildeshausen - Na bitte, es geht doch! Im vierten Saisonspiel haben die Weser-Ems-Liga-Handballerinnen der HSG Harpstedt/Wildeshausen ihren ersten Sieg eingefahren. Durch das 22:14 (13:9) über die SG Friedrichsfehn/Petersfehn II verbesserte sich der Aufsteiger auf den elften Tabellenplatz und reichte die rote Laterne an den VfL Oldenburg IV weiter.

Verständlicherweise waren Erleichterung und Freude nach dem ersehnten Erfolg bei Udo Steinberg groß: „Wenn die Abwehr immer so gut arbeitet, brauchst du auch nur 22 Tore zu werfen“, sagte der HSG-Coach.

Die Gastgeberinnen waren von Beginn an hellwach und legten ein 3:1 vor (6.). Anschließend versäumten sie es aber einige Male, die lange Kreisläuferin der SG-Reserve abzuschirmen, bevor sie angespielt wurde und mussten das 4:4 hinnehmen (12.).

„Aber dann sind wir wieder gut in Fahrt gekommen“, berichtete Udo Steinberg. Seine Crew spielte im Angriff gut durch und verschob prima in der Abwehr. Zudem störten Miriam Wachsmann und Sarah Oehlerking auf der Spitze den Gegner empfindlich. Einziges Manko: Der Aufsteiger konnte sich wegen seiner ausbaufähigen Chancenverwertung zunächst nicht absetzen. Erst nach dem 10:9 (26.) gelangen der HSG drei Treffer am Stück zur beruhigenden Vier-Tore-Pausenführung.

Im zweiten Abschnitt leistete die HSG-Deckung ganze Arbeit und ließ lediglich noch fünf Gegentreffer zu. Nach 40 Minuten hieß es 17:9, und spätestens beim 20:11 (48.) war die Partie entschieden. „Wenn wir unsere Chancen konsequent genutzt hätten, hätten wir das Ergebnis sogar noch deutlicher gestalten können“, meinte Udo Steinberg.

mar

HSG Harpstedt/Wildeshausen: N. Schröder, M. Krieger - Görke (2), Abeln (1), von Brackel, Wachsmann (7/2), Meyer-Ebrecht (2), Wolter (2), F. Schröder, Oehlerking (1), Idel (2), Schaper (3), Kracke (2).

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