VfL Wildeshausen bündelt Kräfte für das Heimspiel gegen Frisia Wilhelmshaven

„Lachend in die Kreissäge springen“

Auf ihn könnte es ankommen: Wildeshausens Christopher Kant.
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Auf ihn könnte es ankommen: Wildeshausens Christopher Kant.

Wildeshausen – Vier intensive Pflichtspiele innerhalb von 14 Tagen fordern ihren Tribut: Vor dem Heimspiel gegen den WSC Frisia Wilhelmshaven (Sonntag, 15 Uhr) gibt es beim Fußball-Landesligisten VfL Wildeshausen fast so viele verletzte wie einsatzfähige Spieler. „Wir müssen nochmal alle Kräfte bündeln und lachend in die Kreissäge springen – die Pause danach brauchen wir dann aber zwingend“, sagt VfL-Coach Marcel Bragula. Bis zur nächsten Partie gegen den SV Bevern (Sonntag, 4. Oktober, 15 Uhr) hat seine Crew anschließend zwei Wochen Zeit zum Auftanken.

Zu den Ausfällen Christoph Stolle, Ole Lehmkuhl, Alexander Kupka, Steven Müller-Rautenberg, Sebastian Bröcker und Alexander Dreher gesellten sich beim Pokalmatch in Stenum (2:1) noch drei weitere Akteure: Maximilian Seidel mit Leistenproblemen, beim eingewechselten Robin Ramke meldeten sich die überwunden geglaubten Achillessehnenbeschwerden zurück, und Hauke Glück musste sich mit einem dicken Fuß bis zum Schlusspfiff durchbeißen, weil die Krandel-Kicker bereits dreimal getauscht hatten.

Somit dürften gegen den Aufsteiger von der Jade einige Spieler in den Fokus rücken, die bisher eher selten im Rampenlicht standen. Zum Beispiel Christopher Kant, der für Dreher die linke Flanke beackern könnte. Oder aber Daniel Wollenberg. Der Youngster hatte schon am Mittwoch in Stenum die Vorarbeit zu Timo Goldners Siegtreffer geleistet. „Auch wenn Daniel noch Zeit braucht, macht es Spaß, mit ihm zu arbeiten. Er ist klar im Kopf und weiß, wo er sich verbessern muss“, lobt Bragula den 18-jährigen Mittelfeldmann.

Im Gegensatz zu den Wildeshausern sind ihre Gäste ziemlich ausgeruht. Denn Frisia hat in dieser Saison erst ein Pflichtspiel bestritten: die Erstrundenbegegnung im Bezirkspokal beim Heidmühler FC (2:0). Das Landesliga-Debüt des Neulings steht noch aus, weil der BV Cloppenburg zum Auftakt nicht angetreten war und die Wilhelmshavener am zweiten Spieltag turnusgemäß spielfrei hatten. Die zweite Pokalrunde musste warten, weil Frisias Gegner noch nicht feststeht. Um halbwegs in den Rhythmus zu kommen, bestritt der WSC am vergangenen Wochenende ein Testspiel gegen den FC Hagen/Uthlede. Der 2:0-Erfolg über den Oberligisten sollte beim VfL Wildeshausen die Alarmglocken schrillen lassen.

Beim aufstrebenden Club von der Küste hat sich in den vergangenen Jahren einiges getan. Der Kader wurde enorm hochgepäppelt. „Und eine wesentliche Verstärkung sitzt auf der Trainerbank“, sagt Bragula mit Blick auf seinen Kollegen Jürgen Hahn, Ex-Coach des SV Atlas Delmenhorst. Mit dem Toreschießen hatte das Team um Goalgetter Tim Rister noch nie Schwierigkeiten. „Und die kleinen Defensivprobleme wird Jürgen Hahn in den Griff kriegen“, ist Bragula überzeugt.  mar

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