VfL Wildeshausen will beim SV Wilhelmshaven sein eigenes Spiel durchbringen

Bei Kupka fehlen noch ein paar Prozent

Alexander Kupka

Wildeshausen - Sturmtief „Sebastian“ hat auch im Wilhelmshavener Jadestadion seine Spuren hinterlassen. Die Windböen hatten Schutzkappen der Flutlichtanlage gelöst und auf das Spielfeld geweht. Wegen der Unwettergefahr wurde das für Mittwochabend geplante Benefizspiel des Fußball-Bezirksligisten SV Wilhelmhaven gegen die Bundeswehr-Nationalmannschaft abgesagt. Inzwischen hat sich die Lage wieder beruhigt. „Das Flutlicht sollte kein Problem sein“, meint Lars Klümper. Der SVW-Coach hofft, dass die Partie gegen den VfL Wildeshausen an diesem Freitag, 20 Uhr, wie geplant angepfiffen werden kann. Das letzte Wort wird nach der Platzbegehung am Vormittag gesprochen.

Schon der witterungsbedingte Ausfall des Heimspiels gegen BW Bümmerstede kam Marcel Bragula äußerst ungelegen. „Wenn du einen Lauf hast, unterbrichst du den nur sehr ungern“, sagt Wildeshausens Trainer mit Blick auf die zwölf Punkte und 20:2 Tore aus den ersten vier Begegnungen. Er möchte das Eisen weiter schmieden, so lange es heiß ist.

Ohne Frage seien auch Frisia Wilhelmshaven (3:0) und der VfL Stenum (3:1) „starke Gegner“ gewesen, meint Bragula. Der SV Wilhelmshaven sei jedoch „der erste richtige Prüfstein“ für seine Crew: „Wenn sie in Bestbesetzung spielen, sind sie für mich hinter dem SV Brake der heißeste Kandidat auf den Aufstieg.“

Doch genau dort liegt das Problem. „Es läuft nicht rund. Wir können die Ausfälle nicht kompensieren“, sagt Lars Klümper. Deshalb belegt sein Team nach zwei Siegen und drei Niederlagen aktuell auch nur Rang neun. Außer dem zum Landesligisten SV Hansa Friesoythe gewechselten Torjäger Robert Plichta vermisst der Übungsleiter seinen Abwehrrecken Claudiu Avramescu und Mittelfeldmann Agon Hasani besonders schmerzlich. Gegen den Tabellenzweiten muss Klümper auf jeden Fall ohne die Nabel-Brüder Rene (Urlaub) und Pierre (Bänderverletzung) auskommen. Dafür stehen ihm Tobias Bruns (nach Sperre) Marc-Andre Leisz (zurück aus dem Urlaub) wieder zur Verfügung.

Die vielen Personalwechsel bei den Gastgebern sind der Grund, warum Bragula seinen Mannen ausnahmsweise mit auf den Weg gibt, dass sie sich nur darauf konzentrieren sollen ihr Spiel durchzubringen. „Ansonsten ist es in der heutigen Zeit unabdingbar, die Stärken und Schwächen des Gegners im eigenen Matchplan zu berücksichtigen.“ Während Sebastian Bröcker nach auskurierter Oberschenkelzerrung wieder fit ist, hat Alexander Kupka immer noch leichte Probleme. „Da fehlen noch ein paar Prozent“, sagt Bragula.

„Wildeshausen hat eine eingespielte Mannschaft und ist auf jeder Position gut besetzt. Da sind kaum Schwachpunkte auszumachen. Dafür kann Maximilian Seidel eine Abwehr ganz allein schwindlig spielen kann“, sagt Klümper und warnt: „Wir dürfen uns nicht rauslocken und auskontern lassen.“ - mar

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