TV Neerstedt besiegt VfL Fredenbeck II locker mit 35:22 / Ein „Co“ für Rieken

Kuper mit starker Quote

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Mit neun Treffern bester Neerstedter Werfer: Bastian Carsten-Frerichs (l.).

Neerstedt - Problemlos haben die Oberliga-Handballer des TV Neerstedt den VfL Fredenbeck II mit 35:22 (18:12) bezwungen und sich auf den zehnten Tabellenplatz vorgearbeitet.

Darüber hinaus konnte Trainer Dag Rieken noch einen weiteren Erfolg verbuchen: Nach fast dreijähriger Suche hat er endlich einen Co-Trainer gefunden: Kai Freese wird am kommenden Sonnabend im Auswärtsspiel beim TSV Bremervörde erstmals auf der Bank sitzen. Michael Schäfer bleibt als Torwarttrainer weiterhin „eine feste Größe“. Seinen neuen Assistenten kennt Rieken bereits aus der Zeit, „als ich noch Trainer in Solingen war“. Freese beendete seine Handball-Karriere 2009 als Spielertrainer des Drittligisten SV Alfeld. Zuletzt war der gebürtige Ostfriese zwei Jahre Athletikcoach bei den Basketballern des SC Rasta Vechta. „Ich bin heilfroh! Vier Augen sehen einfach mehr als zwei“, freut sich Dag Rieken.

Seine Schützlinge fanden gegen Fredenbeck sofort gut in die Partie. Gestützt auf eine 6:0-Deckung mit Eike Kolpack und Björn Schilke im Innenblock zogen die Gastgeber bis zur Halbzeit auf 18:12 davon. „Wenn wir etwas konsequenter im Abschluss gewesen wären, hätten wir noch klarer führen können“, meinte Rieken.

Zu Beginn des zweiten Durchgangs erhöhte Neerstedt in Unterzahl auf 20:12. „Fredenbeck ist nie weiter als auf fünf Tore rangekommen“, berichtete Dag Rieken. Beim Stand von 27:17 (45.) nahm Rieken den starken Christoph Kuper heraus. „Er hat eine sehr gute Quote gehabt“, lobte der Coach seinen 30-jährigen Schlussmann. Für Kuper ging Nachwuchstorhüter Mike Krause zwischen die Pfosten. Den etatmäßigen zweiten Keeper Tristan Depenbrock hatte – genau wie Rückraumspieler Torben Kruse – die Grippe erwischt. Dagegen konnte Shooter Eike Kolpack nach überwundenen Rückenproblemen durchspielen. Insgesamt langte Neerstedts Halblinker sechs Mal zu.

„Das war ein wichtiger Sieg“, atmete Dag Rieken durch. „Die Abwehr stand stabil. Wir haben das Tempospiel gut forciert, aber auch insgesamt lief es im Angriff flüssiger als zuletzt.“ · mar

TV Neerstedt: Kuper (bis 45.), Krause (ab 45.) - Carsten-Frerichs (9), E. Kolpack (6), Timmermann (5), Freese (3), Müller (3), Schulenberg (3/2), Schützmann (3), Schilke (2), Busse (1), T. Kolpack.

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