TV Neerstedt leistet sich beim 23:24 gegen Schwanewede zu viele Fehlversuche

Kunz bleibt mit letztem Wurf in der HSG-Abwehr hängen

Neerstedts Andrej Kunz (am Ball) hatte kurz vor Schluss die Chance zum Ausgleich, doch sein Wurf blieb in der Schwaneweder Deckung hängen. - Foto: Brandt

Neerstedt - Die Oberliga-Handballer der HSG Schwanewede/Neuenkirchen haben den Spieß umgedreht und mit 24:23 (13:11) beim TV Neerstedt gewonnen. Im Hinspiel hatten die Neerstedter mit exakt dem gleichen Resultat in der Schwaneweder Heidehölle triumphiert.

Auch diesmal blieb die Partie bis zum Ende spannend. In der Schlussminute hatten die Gastgeber die Chance, zumindest einen Punkt zu ergattern. Beim Stand von 22:24 brachte TVN-Trainer Jörg Rademacher in Thomas Schützmann den siebten Feldspieler. Dadurch blieb die HSG-Abwehr eher passiv, und Björn Wolken erzielte den Anschlusstreffer. Danach nahmen die Gäste eine Auszeit. Doch ihr letzter Angriff verpuffte. Dadurch kamen die Hausherren noch ein Mal in Ballbesitz. Allerdings blieb der Wurf von Andrej Kunz in der HSG-Deckung hängen, so dass die Gäste am Ende jubeln konnten. „Wir haben das Spiel im Angriff verloren, weil wir zu viele Chancen ungenutzt liegen lassen haben. Die Deckung stand gut“, bilanzierte Rademacher.

Bereits in der ersten Halbzeit scheiterten Eike Kolpack und seine Teamkollegen reihenweise an HSG-Keeper Daniel Sommerfeld. Vom 3:3 (7.) zogen die Gäste auf 8:3 (14.) davon. Erst als die „Schwäne“ nach Zeitstrafen zwei Mal in Unterzahl agieren mussten, konnte Neerstedt über Konter den Anschluss wieder herstellen. Beim 9:11 (25.) durch einen Siebenmeter von Wolken waren die Hausherren wieder auf Tuchfühlung.

Nach Wiederanpfiff fanden die Grün-Weißen besser ins Spiel zurück. Nach Toren von Kolpack, Goyert und Wolken (1/1) gingen sie sogar mit 15:14 (36.) in Führung. Das Geschehen wogte nun hin und her. Als aber Wolken (2), Kolpack und Goyert ihre Chancen nicht nutzten, weil sie entweder an Sommerfeld scheiterten oder den Pfosten trafen, legte die Crew von HSG-Coach Malte Waldow ein 20:18 (48.) vor. Zwar gelang den Neerstedtern beim 21:21 noch ein Mal der Ausgleich (53.), aber nachdem sie weitere Würfe ans Torgestänge gesetzt hatten, bog der Tabellenvierte endgültig auf die Siegerstraße ein. - wz

TV Neerstedt: Depenbrock, Kuper - Goyert (5), Hüsener (n. e.), Reuter, Tytus (n. e.), Schulenberg, Schützmann (2), Kolpack (5), Kasper, Wolken (8/4), Busse (2), Kunz (1).

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