VfL Wildeshausen hat ein neues Ziel

Kubitza ackert, Spille zeigt Präsenz - 9:1

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Sarah Kubitza belohnte sich mit vier Treffern für ihre gute Leistung.

Wildeshausen - Der Klassenerhalt ist bereits unter Dach und Fach. Nun haben sich die Bezirksliga-Fußballerinnen des VfL Wildeshausen ein neues Ziel gesetzt: „Wir wollen zuhause ungeschlagen bleiben“, sagte VfL-Coach Sven Flachsenberger nach dem souveränen 9:1 (4:1) über die SG Hemmelte/Lastrup.

Die Krandel-Kickerinnen haben als einziges Team der Spielklasse auf eigenem Platz noch nicht verloren. Lediglich im Nachbarschaftsderby gegen den FC Huntlosen ließen sie Punkte liegen (3:3).

Das Vorhaben ist nicht ganz ohne. Denn im Tabellenfünften SG Neuscharrel/Altenoythe und Spitzenreiter BV Cloppenburg II erwarten Flachsenbergers Damen auch „noch zwei ganz dicke Brocken“. Doch auch davor ist dem Übungsleiter nicht bange: „Wir haben schon mehrfach gezeigt, dass wir gegen Topmannschaften bestehen können.“

Rechnerisch ist für den Tabellenzweiten aus Wildeshausen sogar noch die Meisterschaft möglich. „Aber wir wollen nicht zu hoch greifen. Wir sind nach der vergangenen Saison nur mit Glück in der Liga geblieben. Deshalb gehen wir auch nur Stück für Stück“, dämpft Flachsenberger die Erwartungen. Selbst wenn in der Endabrechnung der Titel herausspringen sollte – auf den Aufstieg in die Landesliga würde der VfL zumindest in diesem Jahr noch verzichten. „Das habe ich mit der Mannschaft besprochen, und wir sind uns einig, dass wir uns erstmal weiter stabilisieren wollen, bevor wir eine Stufe höher gehen“, erläutert Flachsenberger.

Crew wirkt gefestigt

Gegen die SG Hemmelte/Lastrup wirkte seine Crew schon ziemlich gefestigt. „Wir haben den Ball gut laufen lassen und auch spielerisch überzeugt“, meinte Flachsenberger. Ein Sonderlob zollte er Sarah Kubitza, die einen Viererpack schnürte (5./44./45.+1/87.): „Sarah hat vorne richtig geackert und sich mit vier Toren für ihre guten Leistungen in den vergangenen Wochen belohnt.“ Auch Rosa Lynn Spille habe auf der Achterposition ein starkes Spiel gemacht, viele Zweikämpfe gewonnen und gute Präsenz gezeigt. „Man sieht, dass sie immer mehr Selbstvertrauen bekommt“, sagte Flachsenberger.

Für die Gastgeberinnen netzten außerdem noch Kira-Lysan Meyer (29./51.), Femke Krumdiek (56.), Ann-Marie Tangemann (67.) und Natascha Helms (68.). Dass VfL-Keeperin Sabrina Hansch Hemmeltes Ehrentreffer durch Alexandra Otten mit einem Patzer begünstigte (45.), war in Flachsenbergers Augen „der einzige kleine Schönheitsfehler“. Ansonsten war er mit der Leistung seiner Schützlinge sehr zufrieden: „Es macht Spaß zuzugucken! Es ist eine deutliche Entwicklung gegenüber der letzten Saison zu sehen. Inzwischen schaffen wir es auch, die engen Spiele für uns zu entscheiden.“ Oder – wie gegen die SG Hemmelte/Lastrup – die Überlegenheit auch im Ergebnis darzustellen.

mar

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