START IN DIE SAISON Ex-Juniorennationalspieler verstärkt VfL Wildeshausen

„Kuba“ Brys eröffnet neue Optionen

Künftig auf der anderen Seite des Netzes: Fabian Muhle (r.) ist vom VfL Wildeshausen zum Oberliga-Rivalen DJK Füchtel Vechta gewechselt.
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Künftig auf der anderen Seite des Netzes: Fabian Muhle (r.) ist vom VfL Wildeshausen zum Oberliga-Rivalen DJK Füchtel Vechta gewechselt.

Wildeshausen – Derbys satt: In ihrem dritten Oberliga-Jahr warten auf die Volleyballer des VfL Wildeshausen noch mehr reizvolle Nachbarschaftsduelle als in den Spielzeiten zuvor. Denn mit den beiden Aufsteigern SG Ofenerdiek/Ofen und Oldenburger TB II sind künftig noch zwei weitere Lokalrivalen in der fünfthöchsten Spielklasse am Start. Dafür steht dem Team von VfL-Spielertrainer Frank Gravel lediglich eine weite Auswärtsreise bevor, und zwar zum FC Schüttorf 09 II.

„Vermutlich wird die Oberliga in dieser Saison noch stärker und ausgeglichener sein als in den ersten beiden Jahren. Durch die coronabedingte Pause weiß gerade niemand so recht, wo er steht und wie sich die Mannschaften in dieser Zeit verändert haben“, erläutert Gravel. Aufgrund der Pandemie gebe es auch keine Vorbereitungsturniere. So bleibt den Wildeshausern vor dem Ligastart lediglich der NWVV-Pokal, um sich unter Wettkampfbedingungen einzuspielen.

In der Vorrunde des Cup-Wettbewerbs treffen die Wildeshauser am Sonnabend, 5. September, ab 13 Uhr in Oldenburg auf den Regionalligisten VSG Ammerland und den ewigen Widersacher TV Baden II. Um ins Halbfinale zu gelangen, muss die Wittekind-Crew mindestens eine Partie gewinnen.

Bis zum Punktspielauftakt in eigener Halle haben die Wildeshauser anschließend noch vier Wochen Zeit, um sich in Form zu bringen und das eine oder andere Testspiel zu bestreiten. „Nach derzeitigen Vorgaben soll eine reguläre Saison gespielt werden. Sollte Corona aber zu erneuten Einschränkungen führen, könnte der Saisonstart in den November verlegt werden oder nur eine einfache Runde ohne Rückspiele durchgeführt werden“, erklärt Gravel.

Da weder ein Meisterschaftsfavorit noch die potenziellen Absteiger zu erkennen sind, geht es für den VfL Wildeshausen vorrangig darum, sich erneut den Klassenerhalt zu sichern. „Am besten möglichst frühzeitig wie in den letzten beiden Jahren, da wir zum Schluss immer etwas geschwächelt haben“, meint Gravel.

Nachdem sich der VfL bereits im Sommer 2019 mit dem Twistringer Manuel Meyer verstärkt hatte, haben die Huntestädter vor der neuen Serie noch einmal kräftig aufgerüstet: Vom VfL Lintorf wechselt der Goldenstedter Jakub Brys nach Wildeshausen. Der 30-jährige ehemalige polnische Juniorennationalspieler war in der vergangenen Serie noch in der dritten Liga aktiv. „,Kuba‘ wird als Diagonalspieler oder Außenangreifer eine echte Verstärkung für uns sein“, freut sich Gravel.

Dagegen hat Fabian Muhle den VfL Wildeshausen in Richtung des Oberliga-Rivalen DJK Füchtel Vechta verlassen, wo er das Volleyballspielen erlernt hat. Somit wird Muhle im Derby auf der anderen Seite des Netzes auftauchen. Leon Gravel wird dem VfL aufgrund des Schichtdienstes nur noch im Notfall zur Verfügung stehen. Somit lastet die Verantwortung im Zuspiel allein auf Paul Schütte und Frank Gravel.

Mit „Kuba“ Brys als Diagonalspieler hat der Vorjahresfünfte jetzt zwei Systemoptionen: entweder eine 1/5-Formation mit einem Zuspieler und Brys auf der Diagonalposition oder das altbewährte 2/4-System mit beiden Zuspielern. „Im Pokal werden wir testen, mit welchem System wir besser klar kommen und erfolgreicher sein können“, kündigt Gravel an.

Punktspielauftakt ist für die Wildeshauser am Sonntag, 4. Oktober, 11 Uhr, in eigener Halle gegen den TV Baden II und den TuS Bersenbrück. „In den beiden vergangenen Jahren haben wir gegen diese beiden Mannschaften nicht gerade die meisten Punkte eingefahren. Das würden wir in diesem Jahr gerne ändern“, meint Gravel. Anschließend steht für seine Mannschaft erneut eine längere Pause an, ehe es am 7. November bei der SG Ofenerdiek/Ofen weitergeht. Um die Klasse zu halten, müssen die Wildeshauser mindestens drei Teams hinter sich lassen.

Während der Sommerferien versuchten die Kreisstädter, im Sand Kraft und Ausdauer aufzubauen. Ins Hallentraining ist der komplette Kader erst vor wenigen Tagen eingestiegen. „Wenn alle Spieler rechtzeitig fit werden und verletzungsfrei bleiben, sollte einer erfolgreichen Saison nichts im Wege stehen. Das Potenzial, den Klassenerhalt in der Oberliga zu schaffen, hat das Team mit Neuzugang ,Kuba‘ auf alle Fälle“, ist Gravel überzeugt.

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