VfL Wildeshausen setzt mit 2:1 über BV Cloppenburg II ein dickes Ausrufezeichen

Krumdiek und Kljukina entthronen den Tabellenführer

Rechtsverteidigerin Marielle Kreienborg bot in der Viererkette eine starke Leistung. - Foto: Marquart

Wildeshausen - Die Fußballerinnen des VfL Wildeshausen haben im Titelkampf ein dickes Ausrufezeichen gesetzt! Die Krandel-Kickerinnen gewannen das Bezirksliga-Spitzenspiel gegen den BV Cloppenburg II mit 2:1 (1:0) und lösten die Cloppenburger Zweitliga-Reserve dadurch als Tabellenführer ab.

„Wir haben jetzt noch drei Spiele vor uns. Danach werden wir sehen, wofür es am Ende reicht“, sagte Sven Flachsenberger. Dabei verwies der VfL-Coach auf die DJK SV Bunnen, die zwar fünf Punkte weniger auf dem Konto, dafür aber noch zwei Partien mehr in der Hinterhand hat als seine Crew.

Der Bedeutung angemessen, wurde das Gipfeltreffen im Krandelstadion ausgetragen. Auch über mangelndes Zuschauerinteresse konnten sich beide Teams nicht beklagen. Die Wildeshauserinnen begannen zunächst verhalten. „Die ersten Minuten gehörten dem BVC“, bestätigte Flachsenberger. Doch gleich die erste Chance der Gastgeberinnen führte zum Erfolg: Aus gut 20 Metern überwand VfL-Kapitänin Femke Krumdiek Cloppenburgs Keeperin Louisa-Marie Schnieders zum 1:0 (11.). „Das hat uns die Anspannung genommen“, meinte Flachsenberger. Fortan hatte seine Mannschaft mehr vom Spiel.

Allerdings hatte der VfL auch eine gehörige Portion Glück, als Cloppenburgs Viktoria Wittmann abzog und der Ball vom Innenpfosten zurück ins Feld sprang (25.). „Da waren wir nicht ganz auf der Höhe“, monierte Flachsenberger. Doch ansonsten attestierte er seiner Viererabwehrkette mit Marielle Kreienborg, Saskia Helms, Viktorija Jonaityte und Grietje Finke „einen richtig guten Job“. Viktoria Wittmann hatte noch ein weiteres Mal den Ausgleich auf dem Fuß, setzte den Ball aus fünf Metern aber über das Tor (36.).

Hatten es Sarah Kubitza (40.) und Viktoria Kljukina (42.) in der ersten Hälfte noch versäumt den Vorsprung auszubauen, nutzte die einsatzfreudige Viktoria Kljukina direkt nach dem Seitenwechsel eine Vorarbeit von Rosa Lynn Spille zum 2:0 (47.). „Das hat uns noch mehr Sicherheit gegeben“, erklärte Flachsenberger. Möglicherweise fühlten sich seine Schützlinge zu sicher, denn nach einem Eckstoß klärten sie nicht konsequent genug, so dass die zweitligaerfahrene Michelle Meyer im Nachsetzen das 1:2 erzielen konnte (70.).

Die Gäste drängten auf den Ausgleich, doch der VfL ließ keine Chancen zu. Selbst dann nicht, als Viktorija Jonaityte wegen wiederholten Foulspiels Gelb-Rot gesehen hatte (89.). „Wenn man nach so einem Spiel als Sieger vom Platz geht, muss man zufrieden sein, auch wenn wir diesmal spielerisch nicht so überzeugt haben. Allerdings hat uns der Gegner auch ganz schön unter Druck gesetzt“, bilanzierte Flachsenberger nach dem Abpfiff. - mar

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