Kreye-Crew startet mit 5:0 gegen Kellinghusen / ASV besiegt Hammah und Armstorf

Weltmeister Kläner ist für den TV Brettorf eine Bank

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War mit seinem Spiel unzufrieden: ASV-Schlagmann Christoph Johannes.

Brettorf/Ahlhorn - Der späte Saisonstart hat den Erstliga-Faustballern des TV Brettorf und des Ahlhorner SV offenbar nichts ausgemacht: Während die Brettorfer den VfL Kellinghusen mit 5:0 abfertigten, blieben die Ahlhorner sowohl beim MTV Hammah als auch beim SV Armstorf ohne Satzverlust.

TV Brettorf – VfL Kellinghusen 5:0 (11:5, 11:4, 11:9, 11:4, 11:9): „Nach zwei Monaten ohne Wettkampfpraxis waren die Jungs schon ein bisschen knatschig“, berichtete Brettorfs Trainer Ralf Kreye. Diesen Frust setzte seine Crew in positive Energie um. Die Gäste aus Schleswig-Holstein hatten als Empfehlung den Sieg beim Brettorfer Vorbereitungsturnier im Gepäck – trotzdem waren sie chancenlos. Lediglich beim Stand von 7:9 im dritten Satz wackelten die Gastgeber etwas. Doch während einer Auszeit brachte Kreye sein Team wieder in die Spur. Im vierten Durchgang beim Stand von 9:3 kam dann Tim Pfeifer zu seinem Erstliga-Debüt: Der Neuzugang vom Wardenburger TV übernahm von Malte Hollmann die rechte Angriffsposition. „Das war schon ganz gut. Tim fehlt aber noch die Antrittsschnelligkeit“, meinte Coach Kreye. Ein Sonderlob zollte er seinem Kapitän Christian Kläner: „Ich freue mich, dass sich Christian als Weltmeister nicht zurückgelehnt hat. Er hat ein paar spektakuläre Bälle rausgeholt und gezeigt, dass er eine Bank für die Mannschaft ist.“

MTV Hammah – Ahlhorner SV 0:5 (4:11, 7:11, 6:11, 4:11, 7:11): Ohne ihre Routiniers waren die jungen Gastgeber nicht in der Lage, den ASV zu ärgern. Zwar verschliefen die Ahlhorner in schöner Regelmäßigkeit die Satzanfänge, doch immer dann, wenn es ans Eingemachte ging, waren sie voll da. Ein konstant gutes Zuspiel erlaubte es ASV-Schlagmann Christoph Johannes, nach Belieben zu punkten.

SV Armstorf – Ahlhorner SV 0:5 (5:11, 2:11, 7:11, 3:11, 7:11): „Armstorf streut in den wichtigen Situationen aus Unerfahrenheit immer wieder Fehler ein und erzeugt aus der Angabe zu wenig Druck“, erläuterte ASV-Coach Thomas Neuefeind. Wie am Vortag ließ er erneut Youngster Paul Barklage hinten rechts spielen. Außerdem durfte diesmal Lucas Overberg vorne rechts ran. „Bei der eigenen Angabe müssen wir noch besser werden. Wenn es einem zu leicht gemacht wird, ist man vielleicht nicht ganz so konzentriert“, meinte Neuefeind mit Blick auf Christoph Johannes, der mit sich selbst unzufrieden war. Doch mit stärker werdenden Gegnern dürfte sich der Angreifer steigern. „Wir haben noch Luft nach oben, aber insgesamt war das recht passabel“, bilanzierte Neuefeind.

mar

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