Kreispokal: SG Döhlen/Großenkneten und SC Colnrade eröffnen den Wettbewerb

„Wir können gleich zeigen, was wir drauf haben“

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Ippeners Torjäger Zana Ibrahim (r.) ist angeschlagen, sollte aber spielen können.

Landkreis - Das Warten hat ein Ende – die Sommerpause ist vorbei! Mit der ersten Kreispokalrunde wird an diesem Wochenende die Saison 2015/2016 im Fußballkreis Oldenburg-Land/Delmenhorst eröffnet. Dabei wird der SG Döhlen/Großenkneten und dem SC Colnrade heute die Ehre zuteil, das Auftaktspiel bestreiten zu dürfen.

SG Döhlen/Großenkneten – SC Colnrade (heute, 19.30 Uhr): „Zu Saisonbeginn weiß man nie, wo man steht – zumal wir viele Veränderungen im Kader hatten“, sagt der neue SC-Coach Werner Kohls. Nichtsdestotrotz ist sein in der 1. Kreisklasse angesiedeltes Team gegen die zwei Klassen tiefer spielenden Gastgeber der Favorit. „Aber mit der Pflichtaufgabe ist das immer so eine Sache – man kann auch ganz schnell mal auf die Schnauze fallen“, warnt der A-Lizenzinhaber. Erfahrene Mannschaft, kleiner Platz – das könnten die Trümpfe der SG Döhlen/Großenkneten sein. „Trotzdem wollen wir weiterkommen“, bekräftigt Werner Kohls, dem allerdings noch ein paar Urlauber fehlen werden.

VfL Stenum II – FC Huntlosen (Sonntag, 11 Uhr): Weil nachmittags am Kirchweg der Bezirkspokalhit zwischen Stenums erster Mannschaft und dem SV Atlas steigt, müssen die Huntloser zu ungewohnt früher Stunde ran. „Gegen einen künftigen Konkurrenten aus der 1. Kreisklasse können wir zum Abschluss der Vorbereitung schon mal sehen, wie weit wir sind – und ich traue uns durchaus zu, da zu bestehen“, sagt Huntlosens Trainer Maik Seeger. Ihm fehlen lediglich zwei Urlauber. „Aber unser Kader ist breit genug, um diese Ausfälle zu kompensieren“, meint Seeger.

Delmenhorster TB – TSV Ippener (Sonntag, 15 Uhr): Am Kleinen Meer treffen zwei Mannschaften aus der 1. Kreisklasse aufeinander, die hoch gehandelt werden. „Da können wir gleich zeigen, was wir drauf haben – die Trainingsbeteiligung ist gut, alle sind heiß“, freut sich Andreas Lorer. Zwar hat für den TSV-Spielertrainer die Liga Priorität. „Aber der Pokal ist durchaus reizvoll, wenn man zu Hause gegen einen höherklassigen Gegner spielen kann“, sagt er. Inzwischen liegen ihm die Freigaben für sämtliche Neuzugänge vor, darunter auch die für Miki Blümel vom Bezirksligisten SV Tur Abdin. Lediglich Torjäger Zana Ibrahim ist angeschlagen. „Aber ich gehe davon aus, dass er spielt“, bekräftigt Lorer.

FC Hockensberg – TuS Hasbergen (So., 15 Uhr): Hockensbergs Neu-Coach Karl-Heinz Kusche nimmt die Partie gegen die drei Klassen höher eingestuften Gäste (1. Kreisklasse) „als Vorbereitungsspiel, denn eigentlich können wir da nicht mithalten“. Kusches vorrangiges Ziel ist es, ein gutes Ergebnis zu erreichen: „Wir wollen auf keinen Fall zweistellig verlieren.“ Weil etliche Urlauber fehlen, bekommen die Platzherren nur mit Ach und Krach eine Mannschaft zusammen. Trotz des sportlichen Abstieges hätten die Hockensberger in der 3. Kreisklasse bleiben können, lehnten dieses Angebot aber ab. „Wenn man jahrelang immer nur unten steht, macht es keinen Spaß mehr“, erläutert Kusche.

SV GW Kleinenkneten – VfR Wardenburg (Sonntag, 15 Uhr): Eine schwierigere Aufgabe hätte sich der neue GWK-Coach Heiko Barth zu seiner Pflichtspielpremiere kaum wünschen können: Wardenburg beendete die vergangene Kreisliga-Saison auf Rang sechs und ist auch jetzt wieder sehr ambitioniert. Dagegen geht es für die Grün-Weißen in der 1. Kreisklasse von Anfang an nur ums sportliche Überleben. „Heiko soll in Ruhe seine Arbeit machen – er hat überhaupt keinen Druck“, sagt Michael Böttche. Der GWK-Fußballobmann weiß, dass gegen Wardenburg „die Äpfel richtig weit oben hängen und wir auch nicht über eine Überraschung nachdenken müssen“.

KSV Hicretspor – Harpstedter TB (Sonntag, 15 Uhr): Marcus Metschulats Erinnerungen an die beiden Kreisliga-Partien in der vergangenen Saison sind nicht die besten. „Hicretspor ist die einzige Mannschaft, gegen die wir zwei Mal verloren haben“, sagt der HTB-Coach. Zudem blieb seine Crew beide Male ohne eigenen Treffer (jeweils 0:2). Doch am Ende stand der HTB auf Platz vier, während die Delmenhorster bis zum Schluss um den Klassenerhalt zittern mussten. „Diese Saison wird Hicretspor nicht so weit unten sein und im Mittelfeld landen“, glaubt Metschulat, der unbedingt eine Runde weiterkommen will. Allerdings fehlt ihm Mittelfeld-Routinier Michael Würdemann wegen eines Mittelfußbruches (wir berichteten).

SF Littel – VfL Wildeshausen II (Sonntag, 15 Uhr): Das Hauptaugenmerk der Gäste liegt auf der Kreisliga. „Das heißt aber nicht, dass wir mit einer B-Mannschaft antreten werden. Wir wollen vernünftig auftreten und unserer Favoritenrolle gerecht werden“, sagt VfLCoach Arend Arends. Bei den klassentieferen Sportfreunden muss er ohne Philipp Finger (Meniskus-OP), Junior Cavalcante-Monteiro (Muskelfaserriss) sowie die Urlauber Valdrin Stublla und Yannis Brockmann auskommen. Angreifer Tobias Kern sitzt wegen einer Zerrung allenfalls auf der Ersatzbank.

Beckeln Fountains – SC Dünsen (Sonntag, 18 Uhr): Der Fountains-Vorsitzende Tim Sander freut sich über das „schöne Derbylos“. Während die Gastgeber in ihrer ersten Saison prompt den Aufstieg in die 4. Kreisklasse geschafft haben, startet der SC Dünsen unter Trainer Uwe Buchmeier nach dem Rückzug aus der 1. einen Neuanfang in der 2. Kreisklasse. „Ich bin gespannt, ob wir mithalten können“, sagt Tim Sander.

mar

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