Wildeshauser Rechtsverteidigerin mit Tor und Vorlage

Kreienborg in Abwehr und Angriff stark

Obenauf: Wildeshausens Marielle Kreienborg (r.) bereitete ein Tor vor, erzielte das 4:0 und agierte zweikampfstark.
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Obenauf: Wildeshausens Marielle Kreienborg (r.) bereitete ein Tor vor, erzielte das 4:0 und agierte zweikampfstark.

Wildeshausen – Sven Flachsenberger war äußerst zufrieden. Nach dem 5:0 (1:0)-Erfolg seiner Bezirksliga-Fußballerinnen vom VfL Wildeshausen am Donnerstagabend beim TuS Eversten freute sich der Trainer nicht nur über den „auch in dieser Höhe völlig verdienten Sieg“, sondern auch, dass sein auf mehreren Positionen umgebautes Team prima funktionierte: „Wir mussten einige Ausfälle kompensieren, aber viele junge Spielerinnen haben ihre Chance genutzt.“

Vor allem lobte er seine Rechtsverteidigerin Marielle Kreienborg: „Sie hat keinen Zweikampf verloren, Verantwortung übernommen und sehr mannschaftsdienlich gespielt.“

Kubitza und Brandt treffen doppelt

Zudem leitete sie das 1:0 ein – per Pass auf Sarah Kubitza, die daraufhin noch eine TuS-Verteidigerin aussteigen ließ und zur Führung einschob (13.). Eine gute Viertelstunde später musste die schon mit Knieproblemen in die Partie gegangene Natascha Helms vom Platz. Für sie kam Emely Mirbach – und die bereitete kurz nach Wiederanpfiff mit einem Zuspiel in die Gasse Kubitzas 2:0 vor (47.). „Der Treffer fiel genau zur richtigen Zeit und verhinderte, dass Eversten auf den Ausgleich drücken wollte“, fand Flachsenberger. Somit war das Duell nach dem 3:0 durch Viktoria Brandt (59.) in den spitzen Winkel praktisch entschieden. Katharina Furche hatte die Schützin mit einem feinen Pass hinter die Viererkette bedient.

Der kurioseste Treffer war das 4:0 durch Marielle Kreienborg. Nach einer eigentlich schon entschärften Ecke hatte sie die Kugel etwa 30 Meter vor Everstens Gehäuse bekommen, einfach mal draufgehalten – und das Leder landete im Netz (73.).

Kurz vor Schluss durfte wieder Viktoria Brandt ran: Sie nahm einen Diagonalball von Ella Kramer mit hohem Tempo auf und schloss aus 18 Metern in die rechte untere Ecke ab (88.).

„Die drei Punkte waren wichtig“, zeigte sich Flachsenberger nach dem Auftritt beim Schlusslicht erleichtert: „Zu Beginn waren meinen Spielerinnen der Druck und die Nervosität schon anzumerken, aber sie haben immer besser reingefunden.“ Neben Kreienborg gab er auch Kubitza eine gute Note – nicht nur wegen ihrer beiden Treffer: „Sarah hat gut die Bälle festgemacht.“

Die nächste Aufgabe erwartet den VfL am Sonntag, 31. Oktober, beim Polizei SV Oldenburg (Anstoß: 15 Uhr).  ck

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