Krandel-Kicker erzielen beim Heidmühler FC aber auch selbst keinen Treffer

Pundsack blitzschnell unten: VfL erneut ohne Gegentor

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Keeper Sebastian Pundsack rettete dem VfL Wildeshausen das 0:0.

Wildeshausen - Stolze 399 Minuten ist der VfL Wildeshausen in der Bezirksliga nun schon ohne Gegentreffer. „Wir haben vier Mal hintereinander zu null gespielt – das ist überragend“, sagte Marcel Bragula. Zufrieden war der VfL-Trainer gestern Nachmittag trotzdem nicht: „Fußball ist nun mal ein Ergebnissport – da geht es um nackte Zahlen, und die passen heute nicht“, monierte der 40-Jährige nach dem 0:0 beim Heidmühler FC.

Damit blieben die Krandel-Kicker erstmals seit dem 0:2 bei Spitzenreiter SV Atlas am 8. November ohne eigenen Treffer. Dabei hatten die Gäste auf dem „Kartoffelacker“ (Bragula) in Schortens sieben, acht gute Gelegenheiten zum Siegtreffer. „Aber die Fehlerquote vorne war einfach zu hoch“, ärgerte sich Bragula.

Stattdessen mussten sich die Wildeshauser bei Sebastian Pundsack bedanken, dass beim Abpfiff wenigstens hinten die Null stand und sie einen Punkt mit auf die Heimreise nehmen durften: Bei einer Heidmühler Konterchance war der VfL-Keeper blitzschnell unten und lenkte den Schuss von Tarek El-Ali noch um den Pfosten (78.). „Sebastian spielt schon die ganze Saison völlig fehlerfrei, und das war ein ganz wichtiger Ball!“, lobte Bragula seinen Kapitän.

Zu diesem Zeitpunkt hätte der Tabellenzweite die Partie schon längst zu seinen Gunsten entschieden haben können. Zwischen der fünften und 20. Minute ließen Jan Lehmkuhl, Maximilian Seidel und Janek Jacobs drei Möglichkeiten zur Führung aus, ehe sich der VfL in der Viertelstunde vor dem Seitenwechsel vom HFC den Schneid abkaufen ließ.

„Die zweite Halbzeit war dann richtig gut. Da waren wir klar besser und hatten reihenweise Chancen – leider haben wir sie nicht verwertet“, bedauerte Bragula. Immer wieder fanden Jan Gusfeld-Ordemann (50.), Maximilian Seidel (65./Kopfball), Storven Bockhorn (72.) und Janek Jacobs (75.) ihren Meister in HFC-Schlussmann Marcel Westermann.

Die dickste Gelegenheit bot sich jedoch dem eingewechselten Rene Tramitzke: Jan Lehmkuhl hatte sich gut durchgesetzt und von der Torauslinie in den Fünfmeterraum zurückgelegt. Von dort schoss Tramitzke, doch der Ball wurde auf der Linie abgewehrt (90.). „Das war ein ganz dicker Löwe“, ärgerte sich Bragula.

mar

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