VfL empfängt Mitaufsteiger Falke Steinfeld

Kompakter mit Krumland und Kupka

Wieder dabei: Wildeshausens Abwehrchef Marius Krumland. Foto: Marquart

Wildeshausen – Auch im Amateurfußball gehören Videoanalysen längt zum Standard. Die Aufzeichnung von der jüngsten 0:3-Niederlage beim BV Cloppenburg hat sich Marcel Bragula gleich zweimal in voller Länge angesehen. Anschließend musste der Trainer des Landesligisten VfL Wildeshausen seine erste Einschätzung etwas revidieren. „Im Prinzip haben wir nicht schlecht gespielt. Wir haben nur vorne die Dinger nicht gemacht, und hinten haben wir sie zu einfach bekommen“, erläutert der 45-Jährige. Sämtliche Gegentreffer kassierte seine Crew nach Flanken aus dem Halbfeld. „Und ich bin überzeugt: Mit Marius Krumland hätte das anders ausgesehen“, betont Bragula. Nur gut also, dass Abwehrchef Krumland, der auch schon beim Bezirkspokalaus in Brake (1:3) gefehlt hatte, für das Heimspiel gegen den SV Falke Steinfeld (Sonntag, 15 Uhr) wieder zur Verfügung steht. Auch Mittelfeldabräumer Alexander Kupka ist wieder fit.

Doch damit hat sich die Personalsituation bei den Krandel-Kickern noch längst nicht entspannt. So hat sich Keeper David Lohmann in Cloppenburg eine Knochenabsplitterung im Finger zugezogen und wird voraussichtlich vier Wochen ausfallen. Für ihn wird Sebastian Pundsack das Tor hüten. Als Ersatz nimmt Maik Backhus aus dem Kreisliga-Team auf der Bank Platz. Außerdem fehlen Kapitän Sascha Görke (privat verhindert), Ole Lehmkuhl, René Tramitzke (beide Knieprobleme), Steven Müller-Rautenberg (Außenbandriss) und Hauke Glück (Hüftbeschwerden). Sollte auch der grippekranke Christopher Kant vor dem Anpfiff passen, müsste Bragula auf insgesamt zehn Akteure verzichten. „Es war also eine weise Entscheidung, den Kader ein bisschen breiter aufzustellen“, meint der VfL-Coach.

Die „Falken“ holten aus ihren bisherigen sechs Begegnungen sieben Zähler. Auswärts punktete das Team von Trainer Artur Zimmermann jedoch nur beim VfR Voxtrup (0:0). Das große Plus des Aufsteigers ist die pfeilschnelle Offensive um Paul Kosenkow. Der ehemalige Regionalliga-Akteur (BSV Rehden, BV Cloppenburg, VfB Oldenburg) sei „trotz seiner 35 Jahre immer noch richtig gut“, findet Bragula. Dafür ist der Tabellenelfte defensiv verwundbar. Constantin Nieberding musste den Ball bereits 15-mal aus dem Netz holen – so oft wie kein anderer Torwart in der Liga.  mar

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