Mittelfeldspieler heuert wieder bei BW Bümmerstede an

Steve Köster kehrt dem Krandel den Rücken

Steve Köster (rechts) vom Fußball-Landesligisten VfL Wildeshausen im Zweikampf mit Lukas Menke vom SV Sparta Werlte.
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Einer seiner wenigen Auftritte für den VfL Wildeshausen: Steve Köster (r.) im Heimspiel gegen den SV Sparta Werlte. Nun ist der Mittelfeldspieler mit sofortiger Wirkung zum Bezirksligisten BW Bümmerstede zurückgekehrt.

Wildeshausen – Das war mal ein kurzes Intermezzo! Keine acht Monate nach seinem Wechsel zum VfL Wildeshausen hat Steve Köster den Fußball-Landesligisten auch schon wieder verlassen. „Steve ist vor Kurzem nach Rastede gezogen und kann den Aufwand neben Studium und Arbeit zeitlich nicht mehr leisten“, erläutert VfL-Coach Marcel Bragula. Deshalb hat sich der zweikampf- und kopfballstarke Mittelfeldspieler wieder seinem vorherigen Verein BW Bümmerstede angeschlossen. Er ist ab sofort für den Tabellendritten der Bezirksliga 2 B spielberechtigt.

Dass Köster dem Krandel den Rücken kehren würde, wusste Bragula. Dass der Ausstieg so plötzlich kam, überraschte dann aber auch den Trainer. „Das hätte ich nicht erwartet. Aber so ist das manchmal im Leben. Es freut mich für den Jungen, dass er beruflich den nächsten Schritt gemacht hat. Auch dass er nach Bümmerstede zurückgeht, finde ich in dieser schwierigen Zeit durchaus charmant. Trotzdem fehlt mir jetzt für den Rest der Saison ein wichtiger Spieler – sowohl sportlich als auch zwischenmenschlich“, bedauert Bragula Kösters Abgang.

Köster war vor der aktuell unterbrochenen Saison im Doppelpack mit Timo Goldner aus Bümmerstede in den Krandel gewechselt und erfüllte auf Anhieb Bragulas hohe Erwartungen. Trotz einiger Verletzungen (Bänderriss im Sprunggelenk, eingeklemmter Nerv, Trommelfellriss) kompensierte der 23-Jährige den Verlust Jan Lehmkuhls. In seinen 270 Landesliga-Minuten, verteilt auf drei Einsätze, erzielte er einen Treffer – einen ganz wichtigen noch dazu: das 2:1-Siegtor beim SC BW Papenburg in der vierten Minute der Nachspielzeit. „Schade! Steve war Leistungsträger und sollte in Zukunft eine zentrale Figur in unserem Mittelfeld sein“, erläutert Bragula.

Bei der Kaderplanung hat der B-Lizenzinhaber nun eine zusätzliche Baustelle. „Zurzeit bin ich ganz gut auf Drehzahl“, berichtet der 46-Jährige von seinen Bemühungen, auch für die kommende Spielzeit ein schlagkräftiges Aufgebot zusammenzustellen. Doch das gestaltet sich offenbar nicht ganz einfach. „Da kommt man schon ins Grübeln“, erzählt Bragula: „Es wird immer schwieriger, ohne Geld Leute in die Landesliga zu holen. Man muss Verständnis dafür haben, wenn sie woanders 600 Euro bekommen.“ Aber auch die sportliche Perspektive zieht oftmals nicht mehr. „Vielen jungen Spielern ist der Aufwand zu groß. Sie wollen lieber mit ihren Kumpels in der Kreisliga kicken und anschließend feiern gehen“, berichtet der Übungsleiter. Bei ihm, Co-Trainer Patrick Meyer und Teammanager Sebastian Pundsack glühen aktuell die Telefone heiß. „Trotzdem schlafe ich nicht schlechter. Ich bin überzeugt, dass wir wieder eine gute Mannschaft zusammenbekommen werden“, betont Bragula.

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